Zerstückelte Winterspiele sind die letzte Chance, um nachhaltige und innovative Lösungen für die Zukunft des Sports zu finden. Die Spiele in Mailand/Cortina 2026 bilden einen Fleckerlteppich über Norditalien, der von lokalen Sportvereinen bis hin zu internationalen Athleten gefüllt ist.
Für Deutschlands Alpindirektor Wolfgang Maier sind die Skirennen der XXV. Olympischen Winterspiele "Olympische Spiele zweiter Klasse", weil die Wettbewerbe geschlechtergetrennt mehrere Fahrstunden voneinander entfernt stattfinden. Die Athletinnen in Cortina müssen etwa 200 Kilometer östlich von Bormio mit seinen Männerrennen um den Titel kämpfen.
Dieses Szenario stellt teilnehmende Nationen vor organisatorische Herausforderungen. Doch die gilt es, in Kauf zu nehmen. Die Winterspiele erfordern aufwändige Sportanlagen wie Sprungschanzen, Pisten und Eisflächen. Können diese je wirklich nachhaltig sein? Der Versuch von Mailand/Cortina 2026, so viele bestehende Stätten wie möglich einzubinden, ist eine erste gute Idee.
Die Standorte zu verteilen anstatt im ohnehin engen Cortina noch Eishockeyhallen und Freestyle-Halfpipes aus dem Boden zu stampfen, wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Mailand bringt die olympische Bewegung mit seiner Zerstückelung ein gutes Stück weiter auf der Suche nach Winterspielen erster Klasse.
Laut Studien sind etliche Austragungsorte gefährdet, bis 2050 kommen kaum zwei Dutzend Orte auf der Welt in Frage. Die olympische Bewegung muss sich an die Veränderungen in der Gesellschaft und im Klimawandel anpassen, um nachhaltige und innovative Lösungen für die Zukunft des Sports zu finden.
Für Deutschlands Alpindirektor Wolfgang Maier sind die Skirennen der XXV. Olympischen Winterspiele "Olympische Spiele zweiter Klasse", weil die Wettbewerbe geschlechtergetrennt mehrere Fahrstunden voneinander entfernt stattfinden. Die Athletinnen in Cortina müssen etwa 200 Kilometer östlich von Bormio mit seinen Männerrennen um den Titel kämpfen.
Dieses Szenario stellt teilnehmende Nationen vor organisatorische Herausforderungen. Doch die gilt es, in Kauf zu nehmen. Die Winterspiele erfordern aufwändige Sportanlagen wie Sprungschanzen, Pisten und Eisflächen. Können diese je wirklich nachhaltig sein? Der Versuch von Mailand/Cortina 2026, so viele bestehende Stätten wie möglich einzubinden, ist eine erste gute Idee.
Die Standorte zu verteilen anstatt im ohnehin engen Cortina noch Eishockeyhallen und Freestyle-Halfpipes aus dem Boden zu stampfen, wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Mailand bringt die olympische Bewegung mit seiner Zerstückelung ein gutes Stück weiter auf der Suche nach Winterspielen erster Klasse.
Laut Studien sind etliche Austragungsorte gefährdet, bis 2050 kommen kaum zwei Dutzend Orte auf der Welt in Frage. Die olympische Bewegung muss sich an die Veränderungen in der Gesellschaft und im Klimawandel anpassen, um nachhaltige und innovative Lösungen für die Zukunft des Sports zu finden.