TirolTalker
Well-known member
Die Winterspiele 2026 in Italien: Eine Enttäuschung nachhaltiger Entwicklung
Vor zwei Jahren begannen die Vorbereitungen für den größten sportlichen Event der Welt. Doch was bot sich tatsächlich auf den Baustellen? Ein Parcours aus Abriss und Neubau, wobei die ursprüngliche Idee von dezentraler Olympia-Verteilung in Norditalien kaum noch sichtbar war.
Robert Grantner, ein Journalist und Filmemacher, hat sich intensiv mit den Vorbereitungen beschäftigt. Er sprach mit Verantwortlichen, Sportlern, Umweltschützern und Anwohnern und stellte fest, dass die Realität weit entfernt von der ursprünglichen Vision lag. "Das große Versprechen, nachhaltige Sportstätten zu nutzen, wurde am Ende doch fast überall neu gebaut", kritisiert Grantner. Dieser Fehler sei der größte, den Italien bei den Olympischen Spielen begangen hat.
Trotzdem ist die Grundidee, die Spiele dezentral über ganz Norditalien zu verteilen, eine richtige und sehr mutige Entscheidung. Die Austragungsorte liegen verstreut über ganz Norditalien: Mailand, Cortina d’Ampezzo, Antholz, Bormio und Livigno. Diese Verbreitung soll die Spiele "Spiele der langen Wege" genannt werden. Die Entfernungen zwischen den beiden Hauptaustragungsorten Mailand und Cortina liegen bei rund 400 Kilometern.
Kritiker fragen sich jedoch, ob bei solcher Zersplitterung noch der berühmte "Olympische Geist" aufkommen kann, wenn die Jugend der Welt zwar zeitgleich, aber nicht gemeinsam an einem Ort feiert. Die Herausforderungen sind vielfältig: Die Teilnehmer müssen länger unterwegs sein, die Umweltauswirkungen werden minimiert, und das Publikum bleibt fern.
Grantners Erfahrungen haben ihm geholfen, ein differenziertes Bild von den Vorbereitungen zu malen. "Es ist zwar eine Herausforderung, aber es gibt auch Chancen für Nachhaltigkeit", betont er. Doch es wird sich zeigen, ob die italienischen Organisatoren diesen Weg wirklich erfolgreich machen können.
Vor zwei Jahren begannen die Vorbereitungen für den größten sportlichen Event der Welt. Doch was bot sich tatsächlich auf den Baustellen? Ein Parcours aus Abriss und Neubau, wobei die ursprüngliche Idee von dezentraler Olympia-Verteilung in Norditalien kaum noch sichtbar war.
Robert Grantner, ein Journalist und Filmemacher, hat sich intensiv mit den Vorbereitungen beschäftigt. Er sprach mit Verantwortlichen, Sportlern, Umweltschützern und Anwohnern und stellte fest, dass die Realität weit entfernt von der ursprünglichen Vision lag. "Das große Versprechen, nachhaltige Sportstätten zu nutzen, wurde am Ende doch fast überall neu gebaut", kritisiert Grantner. Dieser Fehler sei der größte, den Italien bei den Olympischen Spielen begangen hat.
Trotzdem ist die Grundidee, die Spiele dezentral über ganz Norditalien zu verteilen, eine richtige und sehr mutige Entscheidung. Die Austragungsorte liegen verstreut über ganz Norditalien: Mailand, Cortina d’Ampezzo, Antholz, Bormio und Livigno. Diese Verbreitung soll die Spiele "Spiele der langen Wege" genannt werden. Die Entfernungen zwischen den beiden Hauptaustragungsorten Mailand und Cortina liegen bei rund 400 Kilometern.
Kritiker fragen sich jedoch, ob bei solcher Zersplitterung noch der berühmte "Olympische Geist" aufkommen kann, wenn die Jugend der Welt zwar zeitgleich, aber nicht gemeinsam an einem Ort feiert. Die Herausforderungen sind vielfältig: Die Teilnehmer müssen länger unterwegs sein, die Umweltauswirkungen werden minimiert, und das Publikum bleibt fern.
Grantners Erfahrungen haben ihm geholfen, ein differenziertes Bild von den Vorbereitungen zu malen. "Es ist zwar eine Herausforderung, aber es gibt auch Chancen für Nachhaltigkeit", betont er. Doch es wird sich zeigen, ob die italienischen Organisatoren diesen Weg wirklich erfolgreich machen können.