Bislang galten Haferdrinks als pflanzliche Milchalternativen für die Barista-Szene, aber inzwischen sind sie ein wichtiger Teil des Alltags. Man findet sie in Haushalten und Supermärkten von Menschen aller Altersgruppen und Regionen. "Pflanzliche Drinks sind kein Trendprodukt mehr, sondern Teil des Alltags", sagen Svenja Fritz und Roland Griesebner.
Für Oatly ist der Zielstandards nicht darin, die Kuhmilch imitieren zu wollen, sondern Kuhmilch als Standard ablösen. "Wir wollen eine bessere, klimabewusste Option anbieten", erklärt Fritz. Das gilt insbesondere für den Geschmack. "Haferdrinks schmecken besser als Kuhmilch", sagen die beiden Öatly-Chefs.
Aber es gibt auch noch einen weiteren Grund, warum man Kuhmilch nicht imitieren möchte: Die Zutaten. Kuhmilch wird ultrahocherhitzt, während pflanzliche Drinks gezielt mit Kalzium, Vitamin D, B12 und Jod reichend aufgefüllt werden. "Das ist kein krankes System, wenn man sich das mal genau anschaut", sagt Fritz.
Der Preis ist ein weiteres Reizthema. Pflanzliche Drinks sind höher besteuert als Kuhmilch, und die Unterschiede in der Steuerbelastung wären nach der anstehenden Mehrwertsteuersenkung noch größer.
Auch das Thema "Ende des veganen Hypes" wird von Griesebner kritisiert. "Wir sehen das nicht", sagt er. Die Kategorie pflanzlicher Drinks wächst weiter, während der Kuhmilchabsatz rückläufig ist.
Für Oatly ist der Zielstandards nicht darin, die Kuhmilch imitieren zu wollen, sondern Kuhmilch als Standard ablösen. "Wir wollen eine bessere, klimabewusste Option anbieten", erklärt Fritz. Das gilt insbesondere für den Geschmack. "Haferdrinks schmecken besser als Kuhmilch", sagen die beiden Öatly-Chefs.
Aber es gibt auch noch einen weiteren Grund, warum man Kuhmilch nicht imitieren möchte: Die Zutaten. Kuhmilch wird ultrahocherhitzt, während pflanzliche Drinks gezielt mit Kalzium, Vitamin D, B12 und Jod reichend aufgefüllt werden. "Das ist kein krankes System, wenn man sich das mal genau anschaut", sagt Fritz.
Der Preis ist ein weiteres Reizthema. Pflanzliche Drinks sind höher besteuert als Kuhmilch, und die Unterschiede in der Steuerbelastung wären nach der anstehenden Mehrwertsteuersenkung noch größer.
Auch das Thema "Ende des veganen Hypes" wird von Griesebner kritisiert. "Wir sehen das nicht", sagt er. Die Kategorie pflanzlicher Drinks wächst weiter, während der Kuhmilchabsatz rückläufig ist.