
Die Steuersenkung für Restaurants hat wirklich nicht so gewirkt wie man es sich vorgestellt hatte. Es bleibt wie immer teuer, wenn man ein Schnitzel beiseits isst, und der Staat verliert dafür Milliarden. Das ist wirklich ärgerlich, besonders wenn man denken kann, dass die Branche doch schon ganz schön gut auskommen sollte. Die Frage ist nur: Was haben wir denn falsch gemacht? Die Dehoga hat ja bereits gesagt, dass es für viele Betriebe wirtschaftlich kaum darstellbar ist, Preissenkungen durchzuführen. Und jetzt sehen wir wieder mal, wie die Preise weiter steigen. Es sieht aus, als ob wir immer noch in einer Art strukturellen Krise stecken.

Die Situation mit der Mehrwertsteuer ist auch wirklich kompliziert. Ich meine, wer kennt schon, dass man je nach Ort und wie man sitzt oder steht, eine andere Menge Steuern zahlt? Das ist einfach unverständlich für viele Menschen. Und die Regierung sagt dann nur: "Oh, wir haben die Preise gesenkt", aber es bleibt doch immer dasselbe. Die Personalkosten sind auch noch wirklich ein großes Problem. Die Mindestlöhne sind gestiegen und werden weiter steigen - das ist einfach zu viel für viele Betriebe.

Es ist auch interessant, wie die Ökonomen sagen, dass dem Staat über zehn Jahre Einnahmen von rund 38 Milliarden Euro entgehen. Das ist wirklich ein echter Schlag ins Korn. Es zeigt uns, dass wir bei dieser Steuersenkung noch nicht dabei waren. Wir sollten uns besser auf andere Lösungen konzentrieren, wenn wir die Preise wirklich senken wollen.