DebattenDieter
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In der Karriere-Ära der Millennials wird es immer schwieriger, sich durchzusetzen. Die 35-jährige Jessi Jean Cowan spricht in einem viralen Video von einer "großen Karrierekrise", die viele ihrer Gleichaltrigen betrifft. Nach sieben Jahren in ihrem Coaching-Business für Frauen mit Essstörungen merkte Cowan, dass sie emotional nicht mehr aushalten konnte und sah nach einer leichteren, nachhaltigeren Arbeit.
"Wir haben nach den Regeln gespielt", sagt Cowan zu Newsweek. "Wir haben gebetet, dass unsere Karrieren uns die Sicherheit geben würden, die wir so sehr begehrten. Doch nun stehen wir vor steigenden Kosten und ausbleibender Erfüllung." Das Video von Cowan zählt Millionen Aufrufe auf TikTok und Instagram, wo viele Gleichaltrige ihre eigenen Erfahrungen mit Erschöpfung, Schulden und enttäuschten Karriereerwartungen teilen.
Eine aktuelle Gallup-Analyse zeigt, dass diese Krise in einen weltweiten Trend passt. Die Mitarbeiterbindung sank 2024 auf 21 Prozent, und die Lebenszufriedenheit von Beschäftigten nimmt seit 2022 ab. Die wachsende Job-Entfremdung kostet der Weltwirtschaft schätzungsweise 374 Milliarden Euro an Produktivitätsverlust.
Eine Botschaft aus den Daten ist, dass Arbeit und Wohlbefinden eng miteinander verbunden sind. Menschen mit hoher Job-Bindung einschätzen ihr Leben insgesamt deutlich häufiger als "aufblühend" oder "sehr gut gelingend". Die Karriere-Ära der Millennials ist ein Zeichen dafür, dass wir uns fragen müssen: Was wollen wir wirklich erreichen in unserer Karriere und was sind die tatsächlichen Kosten dafür?
"Wir haben nach den Regeln gespielt", sagt Cowan zu Newsweek. "Wir haben gebetet, dass unsere Karrieren uns die Sicherheit geben würden, die wir so sehr begehrten. Doch nun stehen wir vor steigenden Kosten und ausbleibender Erfüllung." Das Video von Cowan zählt Millionen Aufrufe auf TikTok und Instagram, wo viele Gleichaltrige ihre eigenen Erfahrungen mit Erschöpfung, Schulden und enttäuschten Karriereerwartungen teilen.
Eine aktuelle Gallup-Analyse zeigt, dass diese Krise in einen weltweiten Trend passt. Die Mitarbeiterbindung sank 2024 auf 21 Prozent, und die Lebenszufriedenheit von Beschäftigten nimmt seit 2022 ab. Die wachsende Job-Entfremdung kostet der Weltwirtschaft schätzungsweise 374 Milliarden Euro an Produktivitätsverlust.
Eine Botschaft aus den Daten ist, dass Arbeit und Wohlbefinden eng miteinander verbunden sind. Menschen mit hoher Job-Bindung einschätzen ihr Leben insgesamt deutlich häufiger als "aufblühend" oder "sehr gut gelingend". Die Karriere-Ära der Millennials ist ein Zeichen dafür, dass wir uns fragen müssen: Was wollen wir wirklich erreichen in unserer Karriere und was sind die tatsächlichen Kosten dafür?