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"USA-Vertag oder Kriegsstillstand? Militär-Experte hält Chance auf Kriegsende für "so groß wie nie zuvor"
Ein möglicher Verhandlungsverlag zwischen Russland, der Ukraine und den USA könnte zum Ende des Ukraine-Kriegs führen. Doch auch im Falle eines Vertrags ist es nicht klar, ob die Konflikte vollständig gelöst werden können.
"Das Sterben endet", sagte Oberst und Militärhistoriker Markus Reisner in einem aktuellen Interview. Er schätzt die Chance auf ein Kriegsende als "so groß wie nie zuvor". Doch er macht sich klar, dass dies nicht bedeutet, dass der Westen in der Lage ist, für die Ukraine "All in" zu gehen.
Reisners Argumentationslinie basiert darauf, dass die USA wahrscheinlich sich aus dem Konflikt zurückziehen werden. Wenn das zutrifft, könnte es für die Europäer unmöglich sein, diese Lücke zu kompensieren. Die Verhandlungen mit Russland würden ihm zufolge zwar den Aggressionsanschlag der Kreml-Truppen unterstützen und die Kreml-Truppen bei ihren Vorstößen begünstigen. Doch Reisner ist sich klar, dass dies nicht ausreicht.
"Wir müssen auch klar sagen, dass der Krieg enden muss", sagte er in der Einlassung. Mit der aktuellen Unterstützung für die Ukraine sehe er das Land nicht über die Tatsache hinaus, die Konflikte weiter zu eskalieren lassen.
Die Situation an der Front sieht Reisner als "fast unverändert" aus, wenn man etwas näher rauszoomt. Russland hat zwar viele Stellungen an Orten wie Mirnograd, Pokrowsk und Kupjansk angegriffen. Doch die ukrainischen Truppen haben dabei gescheitert.
Der Militärhistoriker Nico Lange hingegen glaubt nicht daran, dass Russland zwangsläufig auf dem Vormarsch ist. Die Situation an der Front ähnelt ihm "schon länger" aus.
Ein möglicher Verhandlungsverlag zwischen Russland, der Ukraine und den USA könnte zum Ende des Ukraine-Kriegs führen. Doch auch im Falle eines Vertrags ist es nicht klar, ob die Konflikte vollständig gelöst werden können.
"Das Sterben endet", sagte Oberst und Militärhistoriker Markus Reisner in einem aktuellen Interview. Er schätzt die Chance auf ein Kriegsende als "so groß wie nie zuvor". Doch er macht sich klar, dass dies nicht bedeutet, dass der Westen in der Lage ist, für die Ukraine "All in" zu gehen.
Reisners Argumentationslinie basiert darauf, dass die USA wahrscheinlich sich aus dem Konflikt zurückziehen werden. Wenn das zutrifft, könnte es für die Europäer unmöglich sein, diese Lücke zu kompensieren. Die Verhandlungen mit Russland würden ihm zufolge zwar den Aggressionsanschlag der Kreml-Truppen unterstützen und die Kreml-Truppen bei ihren Vorstößen begünstigen. Doch Reisner ist sich klar, dass dies nicht ausreicht.
"Wir müssen auch klar sagen, dass der Krieg enden muss", sagte er in der Einlassung. Mit der aktuellen Unterstützung für die Ukraine sehe er das Land nicht über die Tatsache hinaus, die Konflikte weiter zu eskalieren lassen.
Die Situation an der Front sieht Reisner als "fast unverändert" aus, wenn man etwas näher rauszoomt. Russland hat zwar viele Stellungen an Orten wie Mirnograd, Pokrowsk und Kupjansk angegriffen. Doch die ukrainischen Truppen haben dabei gescheitert.
Der Militärhistoriker Nico Lange hingegen glaubt nicht daran, dass Russland zwangsläufig auf dem Vormarsch ist. Die Situation an der Front ähnelt ihm "schon länger" aus.