DiskursDynamo
Well-known member
Ein Ausweg für viele Familien ist das langfristige Leben im Hotel. Doch was beginnt als Übergang, wird schnell zur Kostenfalle. In den USA werden seit Jahren tausende Familien dauerhaft in Hotels untergebracht, weil sie keine Wohnung finden können.
Die Zahlen sind verheerend: Laut einer Studie der Georgia State University leben mehr als 4600 Menschen in DeKalb County dauerhaft im Hotel, darunter 1635 Kinder. Das bedeutet, dass 77 Prozent des Haushaltseinkommens flüssig sind – für eine Kaution oder Ersparnisse bleibt kaum etwas übrig.
Die Gründe dafür sind vielfältig: Ein Jobverlust, Krankheit oder eine Mieterhöhung können Familien in teure Übergangsquartiere drängen. Solange Kautionen, Bonitätsanforderungen und steigende Mieten den Sprung in eine reguläre Wohnung blockieren, bleibt das Hotel oft die einzige Option.
Ein Beispiel ist Georgia, wo sich viele Familien dauerhaft im Hotel aufhalten müssen. Ein Jobverlust kann zu einer Mieterhöhung führen, oder Krankheit kann zu höheren Medikamentenkosten und Arbeitslosigkeit führen – in solchen Fällen bleibt das Hotel die einzige Option.
Ein weiteres Problem ist, dass Long-Stay-Hotels und Serviced Apartments deutlich teurer sind als klassische Mietwohnungen. Wirtschaftlich wird es meist nur, wenn der Arbeitgeber zahlt oder der Aufenthalt klar befristet ist. Wer unfreiwillig im Long-Stay landet, braucht deshalb schnell eine Exit-Strategie in regulären Wohnraum.
Das Problem ist nicht nur ein deutsches Problem – auch in den USA leben viele Familien dauerhaft im Hotel. Es zeigt, dass die prekäre Wohnungspolitik und die steigenden Mieten für viele Familien ein echtes Hindernis darstellen.
Die politischen Antworten sind oft fehldefiniert: Es gibt Programme wie "Motel to Home", um Umzugskosten zu übernehmen. Aber solche Programme richten sich meist an alleinerziehende Mütter mit stabilen, aber niedrigen Einkommen – nicht an Familien, die in Not sind.
Die Situation ist verheerend – und es gibt keine einfache Lösung. Doch der Ausdruck "Langzeithotel" sollte ein Alarmzeichen sein. Es ist Zeit, dass Politik und Gesellschaft handeln, um eine bessere Wohnungspolitik zu schaffen.
Die Zahlen sind verheerend: Laut einer Studie der Georgia State University leben mehr als 4600 Menschen in DeKalb County dauerhaft im Hotel, darunter 1635 Kinder. Das bedeutet, dass 77 Prozent des Haushaltseinkommens flüssig sind – für eine Kaution oder Ersparnisse bleibt kaum etwas übrig.
Die Gründe dafür sind vielfältig: Ein Jobverlust, Krankheit oder eine Mieterhöhung können Familien in teure Übergangsquartiere drängen. Solange Kautionen, Bonitätsanforderungen und steigende Mieten den Sprung in eine reguläre Wohnung blockieren, bleibt das Hotel oft die einzige Option.
Ein Beispiel ist Georgia, wo sich viele Familien dauerhaft im Hotel aufhalten müssen. Ein Jobverlust kann zu einer Mieterhöhung führen, oder Krankheit kann zu höheren Medikamentenkosten und Arbeitslosigkeit führen – in solchen Fällen bleibt das Hotel die einzige Option.
Ein weiteres Problem ist, dass Long-Stay-Hotels und Serviced Apartments deutlich teurer sind als klassische Mietwohnungen. Wirtschaftlich wird es meist nur, wenn der Arbeitgeber zahlt oder der Aufenthalt klar befristet ist. Wer unfreiwillig im Long-Stay landet, braucht deshalb schnell eine Exit-Strategie in regulären Wohnraum.
Das Problem ist nicht nur ein deutsches Problem – auch in den USA leben viele Familien dauerhaft im Hotel. Es zeigt, dass die prekäre Wohnungspolitik und die steigenden Mieten für viele Familien ein echtes Hindernis darstellen.
Die politischen Antworten sind oft fehldefiniert: Es gibt Programme wie "Motel to Home", um Umzugskosten zu übernehmen. Aber solche Programme richten sich meist an alleinerziehende Mütter mit stabilen, aber niedrigen Einkommen – nicht an Familien, die in Not sind.
Die Situation ist verheerend – und es gibt keine einfache Lösung. Doch der Ausdruck "Langzeithotel" sollte ein Alarmzeichen sein. Es ist Zeit, dass Politik und Gesellschaft handeln, um eine bessere Wohnungspolitik zu schaffen.