"Der Sozialstaat in Gefahr: Wie das Gesundheitssystem Deutschlands am Rande des Zusammenbruchs steht"
Die gesetzliche Krankenversicherung ist tief in der Krise. Im Jahr 2024 hat das System ein Defizit von 6,2 Milliarden Euro verzeichnet. Die Ursache für dieses Problem? Hohe Tarifabschlüsse für das Krankenhauspersonal und gestiegene Kosten für Medikamente haben zu einer Steigerung der Ausgaben geführt. Doch auch die Strukturen im Gesundheitssystem selbst werden für den schlechten Finanzzustand verantwortlich gemacht.
Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform des Gesundheitssystems, mit dem Ziel, effizientere Strukturen zu schaffen und Kosten zu senken. Eine Idee ist das Primärarztsystem, bei dem die Hausärzte eine Art "Lotsenfunktion" übernehmen und entscheiden, welche Patienten einen Termin beim Facharzt bekommen. Die Kontaktgebühr, eine Idee der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, soll unnötige Arztbesuche vermeiden und damit Kosten senken.
Aber die Reform ist noch nicht ohne Kontroversen. Das Sparpaket von zwei Milliarden Euro, das von der Gesundheitsministerin Warken vorgeschlagen wurde, wurde vom Bundesrat vorerst gestoppt. Der Vermittlungsausschuss soll nun prüfen, ob die Reform umsetzbar ist.
Ein weiteres Problem im Gesundheitssystem ist, dass gesetzlich versicherte Patienten nicht immer die Kosten decken. Ihre Behandlung wird oft mit einem Pauschalbetrag abgedeckt, der sogenannten "Budgetierung". Wenn dieses Budget überzogen wird, werden die Behandlungen von den Krankenkassen oft nicht komplett erstattet. Für Ärzte macht es deshalb einen finanziellen Unterschied, wie ihre Patienten versichert sind.
Die Ampel-Regierung hatte bereits ein Ende der Budgetierung auf den Weg gebracht. Bereits seit Oktober fällt diese für Hausärztliche Praxen zum großen Teil weg. Doch wie wird es weiter gehen? Werden die Krankenkassen in der Lage sein, das Defizit zu decken? Und was bedeutet dies für die Zukunft des Sozialstaates?
Die gesetzliche Krankenversicherung ist tief in der Krise. Im Jahr 2024 hat das System ein Defizit von 6,2 Milliarden Euro verzeichnet. Die Ursache für dieses Problem? Hohe Tarifabschlüsse für das Krankenhauspersonal und gestiegene Kosten für Medikamente haben zu einer Steigerung der Ausgaben geführt. Doch auch die Strukturen im Gesundheitssystem selbst werden für den schlechten Finanzzustand verantwortlich gemacht.
Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform des Gesundheitssystems, mit dem Ziel, effizientere Strukturen zu schaffen und Kosten zu senken. Eine Idee ist das Primärarztsystem, bei dem die Hausärzte eine Art "Lotsenfunktion" übernehmen und entscheiden, welche Patienten einen Termin beim Facharzt bekommen. Die Kontaktgebühr, eine Idee der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, soll unnötige Arztbesuche vermeiden und damit Kosten senken.
Aber die Reform ist noch nicht ohne Kontroversen. Das Sparpaket von zwei Milliarden Euro, das von der Gesundheitsministerin Warken vorgeschlagen wurde, wurde vom Bundesrat vorerst gestoppt. Der Vermittlungsausschuss soll nun prüfen, ob die Reform umsetzbar ist.
Ein weiteres Problem im Gesundheitssystem ist, dass gesetzlich versicherte Patienten nicht immer die Kosten decken. Ihre Behandlung wird oft mit einem Pauschalbetrag abgedeckt, der sogenannten "Budgetierung". Wenn dieses Budget überzogen wird, werden die Behandlungen von den Krankenkassen oft nicht komplett erstattet. Für Ärzte macht es deshalb einen finanziellen Unterschied, wie ihre Patienten versichert sind.
Die Ampel-Regierung hatte bereits ein Ende der Budgetierung auf den Weg gebracht. Bereits seit Oktober fällt diese für Hausärztliche Praxen zum großen Teil weg. Doch wie wird es weiter gehen? Werden die Krankenkassen in der Lage sein, das Defizit zu decken? Und was bedeutet dies für die Zukunft des Sozialstaates?