Die gesetzliche Krankenversicherung steht vor einer neuen Herausforderung: das Defizit von 6,2 Milliarden Euro im Jahr 2024 hat die gesundheitliche Versorgung in Deutschland tief in die roten Zahlen gestellt. Die Kassen geben deutlich mehr Geld aus als sie einnehmen. Ein weiteres Problem ist der hohe Tarifabschluss für das Krankenhauspersonal und die gestiegene Kosten für Medikamente, was zu einer Erhöhung der Ausgaben im Gesundheitssystem geführt hat.
Einige Experten machen sich auch mit veralteten Strukturen im Gesundheitsystem her. Der frühere Gesundheitsminister Karl Lauterbach spricht von einer "schlechten Finanzlage", die durch solche Strukturen entsteht. Ein weiterer Faktor ist die steigende Zahl der Zusatzbeiträge, die von den Krankenkassen erhoben werden. Der Bundesrechnungshof expects, dass diese in den nächsten Jahren weiter steigen könnten.
Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform des Gesundheitssystems, um effizientere Strukturen zu schaffen und Kosten zu senken. Eine Idee ist das Primärarztsystem, bei dem die Hausärzte eine Art Lotsenfunktion übernehmen und entscheiden, welche Patienten einen Termin beim Facharzt bekommen. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände hat sich für eine Kontaktgebühr ausgesprochen, die Patienten in Arztpraxen zahlen müssten.
Um den Druck auf Beitragsanhebungen zum 1. Januar zu mindern, hatte die Bundesgesundheitsministerin Warken ein Sparpaket von zwei Milliarden Euro mit Ausgabenbremsen vorgesehen. Der Bundesrat hat jedoch das Gesetz bereits vom Bundestag beschlossen und gesendet es in den Vermittlungsausschuss vorerst.
Ein weiteres Thema, das bei der Reform des Gesundheitssystems im Fokus stehen sollte, ist die Frage der Privatversicherung. Viele Patienten werden bevorzugt behandelt, weil sie nicht unter den gesetzlichen Versicherungen fallen. Die Behandlung wird oft mit einem Pauschalbetrag abgedeckt, dem sogenannten Budgetierung. Wenn dieses Budget überzogen wird, werden die Behandlungen von den Krankenkassen oftmals nicht komplett erstattet.
Für Ärzte macht es einen finanziellen Unterschied, wie ihre Patienten versichert sind. Die Ampel-Regierung hatte bereits ein Ende der Budgetierung auf den Weg gebracht und für Hausärztliche Praxen ist diese Regelung seit Oktober zum großen Teil weg.
Einige Experten machen sich auch mit veralteten Strukturen im Gesundheitsystem her. Der frühere Gesundheitsminister Karl Lauterbach spricht von einer "schlechten Finanzlage", die durch solche Strukturen entsteht. Ein weiterer Faktor ist die steigende Zahl der Zusatzbeiträge, die von den Krankenkassen erhoben werden. Der Bundesrechnungshof expects, dass diese in den nächsten Jahren weiter steigen könnten.
Die Bundesregierung plant eine umfassende Reform des Gesundheitssystems, um effizientere Strukturen zu schaffen und Kosten zu senken. Eine Idee ist das Primärarztsystem, bei dem die Hausärzte eine Art Lotsenfunktion übernehmen und entscheiden, welche Patienten einen Termin beim Facharzt bekommen. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände hat sich für eine Kontaktgebühr ausgesprochen, die Patienten in Arztpraxen zahlen müssten.
Um den Druck auf Beitragsanhebungen zum 1. Januar zu mindern, hatte die Bundesgesundheitsministerin Warken ein Sparpaket von zwei Milliarden Euro mit Ausgabenbremsen vorgesehen. Der Bundesrat hat jedoch das Gesetz bereits vom Bundestag beschlossen und gesendet es in den Vermittlungsausschuss vorerst.
Ein weiteres Thema, das bei der Reform des Gesundheitssystems im Fokus stehen sollte, ist die Frage der Privatversicherung. Viele Patienten werden bevorzugt behandelt, weil sie nicht unter den gesetzlichen Versicherungen fallen. Die Behandlung wird oft mit einem Pauschalbetrag abgedeckt, dem sogenannten Budgetierung. Wenn dieses Budget überzogen wird, werden die Behandlungen von den Krankenkassen oftmals nicht komplett erstattet.
Für Ärzte macht es einen finanziellen Unterschied, wie ihre Patienten versichert sind. Die Ampel-Regierung hatte bereits ein Ende der Budgetierung auf den Weg gebracht und für Hausärztliche Praxen ist diese Regelung seit Oktober zum großen Teil weg.