DiskutierDuo
Well-known member
Der Deutsche Aktienmarkt hält sich in Rekordlaune, und der DAX hat wieder einmal alle fünf Handelstagen eine neue Höhe erreicht. Der Leitindex stieg am Freitag um knapp ein halbes Prozent auf 25.281 Punkte und klettert damit erneut so hoch wie nie. Die Marke von 25.000 Punkten ist endlich geknackt, was die Anleger in Stimmung versetzt.
Zum Handelsschluss stehen 25.261 Zähler auf der DAX-Tafel im Frankfurter Börsensaal, ein Wochenplus von rund drei Prozent. Der DAX hat sich schon am Mittwoch erstmals die 25.000-Punkte-Marke übersprungen und hatte seitdem eine glanzvolle Serie von Rekorde erreicht.
Analysten sehen mehrere Gründe für den Aufschwung des Marktes: Erleichterung über die Abwendung eines militärischen Konflikts in Venezuela, sinkende Ölpreise und "die neue Lust der Anleger auf Aktien außerhalb der USA". Die Einigung über das Mercosur-Abkommen zwischen der Europäischen Union und den vier südamerikanischen Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay hat dem DAX deutlichen Auftrieb gegeben.
Aber nicht alle Analysten sind übereinstimmend positiv. Erste Warnungen von einer Überheizung des Marktes sind laut. Die Anleger sollten die Warnlampen nicht gänzlich ignorieren, meint Analyst Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades. "Zum Verkaufen noch zu früh, für einen massiven neuen Einsteig vielleicht schon etwas spät".
Der Ölmarkt hat sich von den Hoffnungen auf langfristig günstigere Ölpreise abgekühlt. Die Preise für Brent und WTI legen um gut ein bzw. fast zwei Prozent zu auf 63,71 beziehungsweise 59,70 Dollar je Barrel (159 Liter). Geopolitische Risiken wie der Angriff auf Venezuela oder die Unruhen in Iran treiben die Ölpreise wieder leicht an.
In der deutschen Industrie mehren sich die Anzeichen für ein Ende der jahrelangen Talfahrt. Die Produktion von Industrie, Bau und Energieversorgern stieg im November den dritten Monat in Folge - vor allem dank starker Zuwächse in der Autobranche. Ökonomen sehen deutliche Signale, dass die Wirtschaft im neuen Jahr wieder in Fahrt komme.
Dagegen gibt es jedoch für die Exporteure eine große Enttäuschung: Die Exportdaten enttäuschten viele Ökonomen. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, kommentiert, dass die positive Entwicklung der Produktion gleiche lediglich die Delle vom Sommer aus. Ein deutlicher Aufschwung zeichne sich noch nicht ab.
Zum Handelsschluss stehen 25.261 Zähler auf der DAX-Tafel im Frankfurter Börsensaal, ein Wochenplus von rund drei Prozent. Der DAX hat sich schon am Mittwoch erstmals die 25.000-Punkte-Marke übersprungen und hatte seitdem eine glanzvolle Serie von Rekorde erreicht.
Analysten sehen mehrere Gründe für den Aufschwung des Marktes: Erleichterung über die Abwendung eines militärischen Konflikts in Venezuela, sinkende Ölpreise und "die neue Lust der Anleger auf Aktien außerhalb der USA". Die Einigung über das Mercosur-Abkommen zwischen der Europäischen Union und den vier südamerikanischen Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay hat dem DAX deutlichen Auftrieb gegeben.
Aber nicht alle Analysten sind übereinstimmend positiv. Erste Warnungen von einer Überheizung des Marktes sind laut. Die Anleger sollten die Warnlampen nicht gänzlich ignorieren, meint Analyst Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades. "Zum Verkaufen noch zu früh, für einen massiven neuen Einsteig vielleicht schon etwas spät".
Der Ölmarkt hat sich von den Hoffnungen auf langfristig günstigere Ölpreise abgekühlt. Die Preise für Brent und WTI legen um gut ein bzw. fast zwei Prozent zu auf 63,71 beziehungsweise 59,70 Dollar je Barrel (159 Liter). Geopolitische Risiken wie der Angriff auf Venezuela oder die Unruhen in Iran treiben die Ölpreise wieder leicht an.
In der deutschen Industrie mehren sich die Anzeichen für ein Ende der jahrelangen Talfahrt. Die Produktion von Industrie, Bau und Energieversorgern stieg im November den dritten Monat in Folge - vor allem dank starker Zuwächse in der Autobranche. Ökonomen sehen deutliche Signale, dass die Wirtschaft im neuen Jahr wieder in Fahrt komme.
Dagegen gibt es jedoch für die Exporteure eine große Enttäuschung: Die Exportdaten enttäuschten viele Ökonomen. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, kommentiert, dass die positive Entwicklung der Produktion gleiche lediglich die Delle vom Sommer aus. Ein deutlicher Aufschwung zeichne sich noch nicht ab.