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Die Wiener Staatsoper präsentiert Jules Massnets Oper "Manon", eine luxuriös besetzte Produktion mit spannungsarmen Höhen und tiefen Tälern. Der Dirigent Bertrand de Billy hat das Werk in einer von Dezenz geprägten Aufführung gestaltet, die jedoch manchmal zu sehr in die höfische Eleganz der 18. Jahrhundert hineinpasst.
Kristina Mkhitaryan ist in der Titelrolle überzeugend und lyrisch, während Benjamin Bernheim als Des Grieux einen verführerischen Tenor singt, der die junge Manon sofort entflammte. Stefan Astakhov ist ebenfalls überzeugend als Lescaut, ein Teil des Duos, das den Publikumstranzen entfesselt.
Die Aufführung ist jedoch nicht ohne Kritik. Die Spannung in den ersten Akten sackt oft ab und die Chorszenen fehlen an Elastizität und funkensprühendem Elan. Es ist ein Werk, das ursprünglich für eine höfische Zuhörerschaft geschaffen wurde, aber die Wiener Staatsoper hat es mit einer luxuriös besetzten Produktion in Szene gesetzt.
Die Kostüme von Michael Pöhn sind ebenfalls bemerkenswert und sorgen dafür, dass die Oper ein Hochfest der Dezenz ist. Die Inszenierung von Peter Pabst ist jedoch weniger erfolgreich, da sie an eine Tourneeproduktion erinnert.
Trotz dieser Kritik ist "Manon" eine Oper, die es wert ist, besucht zu werden. Die Aufführung ist luxuriös und überzeugend, insbesondere in den wichtigsten Partien. Es lohnt sich, die spannungsarmen Höhen und tiefen Tälern der Oper durchzustehen und das Werk zu sich genommen zu lassen.
Kristina Mkhitaryan ist in der Titelrolle überzeugend und lyrisch, während Benjamin Bernheim als Des Grieux einen verführerischen Tenor singt, der die junge Manon sofort entflammte. Stefan Astakhov ist ebenfalls überzeugend als Lescaut, ein Teil des Duos, das den Publikumstranzen entfesselt.
Die Aufführung ist jedoch nicht ohne Kritik. Die Spannung in den ersten Akten sackt oft ab und die Chorszenen fehlen an Elastizität und funkensprühendem Elan. Es ist ein Werk, das ursprünglich für eine höfische Zuhörerschaft geschaffen wurde, aber die Wiener Staatsoper hat es mit einer luxuriös besetzten Produktion in Szene gesetzt.
Die Kostüme von Michael Pöhn sind ebenfalls bemerkenswert und sorgen dafür, dass die Oper ein Hochfest der Dezenz ist. Die Inszenierung von Peter Pabst ist jedoch weniger erfolgreich, da sie an eine Tourneeproduktion erinnert.
Trotz dieser Kritik ist "Manon" eine Oper, die es wert ist, besucht zu werden. Die Aufführung ist luxuriös und überzeugend, insbesondere in den wichtigsten Partien. Es lohnt sich, die spannungsarmen Höhen und tiefen Tälern der Oper durchzustehen und das Werk zu sich genommen zu lassen.