"Leistungsniveau gesunken, aber Rechtschreibprobleme zugenommen"
Fritz Felgentreu, ein ehemaliger SPD-Politiker und jetzt Lehrer am Evangelischen Gymnasium zum Grauen Kloster in Berlin, hat in den letzten Jahren einige Veränderungen an den Schulen festgestellt. "Das Leistungsniveau ist gesunken", sagt er, "aber die Konzentrationsfähigkeit der Schüler hat zugenommen." Damit meine ich, dass die Kinder heute weniger lesen als früher.
Dieses Phänomen wird von anderen Quellen bestätigt. Eine Unicef-Studie hat herausgefunden, dass sich die schulischen Leistungen und die allgemeine Zufriedenheit unter Kindern in Deutschland verschlechtert haben. Im Jahr 2018 lag Deutschland auf dem 14. Platz der OECD-Ranking, aber im Jahr 2022 fiel es auf den 25. Platz zurück.
Das Unicef-Forschungsinstitut Innocenti vergleicht Daten aus 43 OECD- und EU-Ländern und kommt zu dem Ergebnis, dass die Grundtendenz sich durch alle sozialen Schichten zieht. Besonders dramatisch ist der Rückgang der schulischen Grundfähigkeiten. So verfügen laut Unicef nur noch 60 Prozent der Kinder in Deutschland über grundlegende Kompetenzen in Rechnen und Lesen.
Der Lehrer plädiert für einen anderen Umgang mit mobilen Endgeräten im Kindes- und Jugendalter. "Das Setzen auf schnelle Themenwechsel und das ständige Weiterwischen der Handy-Schöpfung sind die Hauptursachen", sagt er. "Die Kinder müssen lernen, sich zu konzentrieren und ihre Aufmerksamkeit zu halten."
Fritz Felgentreu, ein ehemaliger SPD-Politiker und jetzt Lehrer am Evangelischen Gymnasium zum Grauen Kloster in Berlin, hat in den letzten Jahren einige Veränderungen an den Schulen festgestellt. "Das Leistungsniveau ist gesunken", sagt er, "aber die Konzentrationsfähigkeit der Schüler hat zugenommen." Damit meine ich, dass die Kinder heute weniger lesen als früher.
Dieses Phänomen wird von anderen Quellen bestätigt. Eine Unicef-Studie hat herausgefunden, dass sich die schulischen Leistungen und die allgemeine Zufriedenheit unter Kindern in Deutschland verschlechtert haben. Im Jahr 2018 lag Deutschland auf dem 14. Platz der OECD-Ranking, aber im Jahr 2022 fiel es auf den 25. Platz zurück.
Das Unicef-Forschungsinstitut Innocenti vergleicht Daten aus 43 OECD- und EU-Ländern und kommt zu dem Ergebnis, dass die Grundtendenz sich durch alle sozialen Schichten zieht. Besonders dramatisch ist der Rückgang der schulischen Grundfähigkeiten. So verfügen laut Unicef nur noch 60 Prozent der Kinder in Deutschland über grundlegende Kompetenzen in Rechnen und Lesen.
Der Lehrer plädiert für einen anderen Umgang mit mobilen Endgeräten im Kindes- und Jugendalter. "Das Setzen auf schnelle Themenwechsel und das ständige Weiterwischen der Handy-Schöpfung sind die Hauptursachen", sagt er. "Die Kinder müssen lernen, sich zu konzentrieren und ihre Aufmerksamkeit zu halten."