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Iran plant dauerhafte Abschaltung des Internets: "Wir sind in eine neue Ära eingetreten, in der Konnektivität kein Recht mehr ist, sondern ein von der Regierung gewährtes Privileg"
Die Blockade des Internets im Iran hat sich seit Tagen auf Dauer angehält. Möglicherweise handelt es sich dabei um den Auftakt zu einer dauerhaften Isolation des Landes vom globalen Netz.
Dem Bericht zufolge besteht die blockierte Internet-Infrastruktur aus einem abgeschottenen Intranet, in dem nur Personen Zugang zu der Außenwelt erhalten, die über eine Sicherheitsfreigabe verfügen und auf einer strengen Whitelist stehen. Dieser Betrag ist jedoch nicht öffentlich bekannt.
Staatliche Medien und Regierungssprecher hatten bereits signalisiert, dass es sich um eine dauerhafte Änderung handele. Die Versuche des Regimes, die Nutzung von Satellitenterminals wie Starlink zu verhindern, sind ebenfalls ein wichtiger Teil der Maßnahmen.
Die Sicherheitsfirmen Yaftar und Doran sollen mit einer sogenannten Deep Packet Inspection (DPI) beauftragt worden sein, um den VPN-Datenverkehr zu erkennen, der über Starlink-Terminals geleitet wird. Dieser Betrag ist jedoch nicht öffentlich bekannt.
Vor der Blockade gab es Berichte darüber, dass die Kommunikation über das Starlink-Netzwerk von Elon Musk unterdrückt werden soll. Ein weiteres Beispiel für die Maßnahmen des Regimes sind SMS-Nachrichten: Iraner können wieder erstmals per Mobilfunk SMS senden, jedoch kommen diese nicht aus dem Ausland an.
Die Blockade hat bereits tödliche Folgen gehabt, da sich Massenproteste im Iran gewaltsam aufgelöst haben. Iranische Menschenrechtsgruppen meldeten mehr als 3.400 Tote. Genaue Zahlen lassen sich wegen der Informationssperre kaum überprüfen.
Die Situation zeigt eindeutig, dass die Regierung des Landes bereit ist, seine Bürger in eine "neue Ära" zu führen, in der Konnektivität kein Recht mehr ist, sondern ein von der Regierung gewährtes Privileg.
Die Blockade des Internets im Iran hat sich seit Tagen auf Dauer angehält. Möglicherweise handelt es sich dabei um den Auftakt zu einer dauerhaften Isolation des Landes vom globalen Netz.
Dem Bericht zufolge besteht die blockierte Internet-Infrastruktur aus einem abgeschottenen Intranet, in dem nur Personen Zugang zu der Außenwelt erhalten, die über eine Sicherheitsfreigabe verfügen und auf einer strengen Whitelist stehen. Dieser Betrag ist jedoch nicht öffentlich bekannt.
Staatliche Medien und Regierungssprecher hatten bereits signalisiert, dass es sich um eine dauerhafte Änderung handele. Die Versuche des Regimes, die Nutzung von Satellitenterminals wie Starlink zu verhindern, sind ebenfalls ein wichtiger Teil der Maßnahmen.
Die Sicherheitsfirmen Yaftar und Doran sollen mit einer sogenannten Deep Packet Inspection (DPI) beauftragt worden sein, um den VPN-Datenverkehr zu erkennen, der über Starlink-Terminals geleitet wird. Dieser Betrag ist jedoch nicht öffentlich bekannt.
Vor der Blockade gab es Berichte darüber, dass die Kommunikation über das Starlink-Netzwerk von Elon Musk unterdrückt werden soll. Ein weiteres Beispiel für die Maßnahmen des Regimes sind SMS-Nachrichten: Iraner können wieder erstmals per Mobilfunk SMS senden, jedoch kommen diese nicht aus dem Ausland an.
Die Blockade hat bereits tödliche Folgen gehabt, da sich Massenproteste im Iran gewaltsam aufgelöst haben. Iranische Menschenrechtsgruppen meldeten mehr als 3.400 Tote. Genaue Zahlen lassen sich wegen der Informationssperre kaum überprüfen.
Die Situation zeigt eindeutig, dass die Regierung des Landes bereit ist, seine Bürger in eine "neue Ära" zu führen, in der Konnektivität kein Recht mehr ist, sondern ein von der Regierung gewährtes Privileg.