Bundeskanzler Friedrich Merz hat wieder einmal die deutsche Stromversorgung auf den Kopf gestellt: Windenergie sei nur eine Zwischenlösung, bis die Zukunft in der Kernfusion liegt. "Es sind zehn Jahre, 20 Jahre oder vielleicht 30 Jahre", sagte der CDU-Politiker, "bis wir auf Windkraft angewiesen bleiben". Merz bezeichnete die Anlagen laut Bild als "Übergangstechnologie".
Dieser Aussage folgten milliardenschweren Investitionen in neue Windkraftanlagen in der Nordsee, wie sie kürzlich von Regierungschefs aus Belgien, Dänemark, den Niederlanden und Norwegen angekündigt wurden. Doch für Merz ist dies nur ein Transitorium: Die Kernfusion ist die Technologie der Zukunft.
Bei diesem Verfahren werden Atomkerne unter extremen Temperaturen miteinander verschmolzen, wodurch große Energiemengen freigesetzt werden. Im Unterschied zur Kernspaltung entstehen dabei nur in begrenztem Umfang radioaktive Rückstände. Mit Blick auf die möglichen Folgen der Technologie erklärte Merz: "Dann werde Strom so günstig sein, dass es keine anderen Erzeugungsmethoden mehr braucht".
Deutschland soll bei der Fusionsforschung eine führende Rolle übernehmen. Anfang Oktober 2025 bewilligte die Bundesregierung dafür eine milliardenschwere Förderung, um Entwicklung und Aufbau der Technologie zu beschleunigen. Doch ist die Kernfusion noch in der Entwicklungsphase? Kommerzielle Anlagen existieren bislang nicht.
Einige deutsche Unternehmen arbeiten jedoch an unterschiedlichen technischen Ansätzen. Gauss Fusion und Proxima Fusion setzen auf sogenannte Stellaratoren, bei denen Magnetfelder das heiße Plasma stabilisieren sollen. Marvel Fusion in München und Focused Energy in Darmstadt verfolgen dagegen die Laser-Fusion, bei der starke Lichtimpulse die Reaktion auslösen.
Erste praktische Ergebnisse dürften jedoch vor allem von Proxima Fusion zu erwarten sein. Das Unternehmen will nämlich Anfang der 2030er Jahre einen ersten Demonstrator errichten – eine kleinere Anlage, die die technische Umsetzbarkeit der Kernfusion zeigen soll.
Dieser Aussage folgten milliardenschweren Investitionen in neue Windkraftanlagen in der Nordsee, wie sie kürzlich von Regierungschefs aus Belgien, Dänemark, den Niederlanden und Norwegen angekündigt wurden. Doch für Merz ist dies nur ein Transitorium: Die Kernfusion ist die Technologie der Zukunft.
Bei diesem Verfahren werden Atomkerne unter extremen Temperaturen miteinander verschmolzen, wodurch große Energiemengen freigesetzt werden. Im Unterschied zur Kernspaltung entstehen dabei nur in begrenztem Umfang radioaktive Rückstände. Mit Blick auf die möglichen Folgen der Technologie erklärte Merz: "Dann werde Strom so günstig sein, dass es keine anderen Erzeugungsmethoden mehr braucht".
Deutschland soll bei der Fusionsforschung eine führende Rolle übernehmen. Anfang Oktober 2025 bewilligte die Bundesregierung dafür eine milliardenschwere Förderung, um Entwicklung und Aufbau der Technologie zu beschleunigen. Doch ist die Kernfusion noch in der Entwicklungsphase? Kommerzielle Anlagen existieren bislang nicht.
Einige deutsche Unternehmen arbeiten jedoch an unterschiedlichen technischen Ansätzen. Gauss Fusion und Proxima Fusion setzen auf sogenannte Stellaratoren, bei denen Magnetfelder das heiße Plasma stabilisieren sollen. Marvel Fusion in München und Focused Energy in Darmstadt verfolgen dagegen die Laser-Fusion, bei der starke Lichtimpulse die Reaktion auslösen.
Erste praktische Ergebnisse dürften jedoch vor allem von Proxima Fusion zu erwarten sein. Das Unternehmen will nämlich Anfang der 2030er Jahre einen ersten Demonstrator errichten – eine kleinere Anlage, die die technische Umsetzbarkeit der Kernfusion zeigen soll.