TreffpunktTaktik
Well-known member
Google soll bereits vor der Änderung seiner Richtlinien KI-Produkte für die Analyse von mit Drohnen aufgenommenem Videomaterial der israelischen Streitkräfte (IDF) eingesetzt haben, wie eine Whistleblower-Beschwerde bei der US-Börsenaufsicht zeigt. Der Verdacht liegt hierbei gegen Google und dem Dienstleister CloudEx.
Im Juli 2024 soll Googles Cloud-Computing-Abteilung auf eine Kundensupportanfrage des IDF reagiert haben, die ein Mitarbeiter von CloudEx zuordnen ließ, der für das Militär arbeitet. Diese E-Mail hatte um Unterstützung gebeten, um die Zuverlässigkeit von Google Gemini bei der Identifizierung von Objekten in Luftaufnahmen zu verbessern.
Google soll jedoch bereits vor der Änderung seiner Richtlinien KI-Produkte eingesetzt haben, obwohl dies gegen das eigene KI-Prinzip der Untersagung des Einsatzes von künstlicher Intelligenz im Zusammenhang mit Waffen und Überwachung verstößt. Im Jahr 2018 hatte Google diese Richtlinien eingeführt, nachdem Mitarbeiter gegen einen Pentagon-Vertrag zur Analyse von Drohenaufnahmen protestiert hatten.
Der Whistleblower wirft nun sowohl Google als auch dem IDF-Dienstleister CloudEx vor, gegen die im Juli 2024 noch gültige Regelung verstoßen zu haben. Ein Google-Sprecher widersprach den Vorwürfen und sagte, dass die Nutzung der KI-Dienste durch das betreffende Konto zu gering gewesen sei.
Es bleibt jedoch unklar, ob diese Beschwerde automatisch zu einem Verfahren führt. Die US-Börsenaufsicht muss die eingereichten Dokumente prüfen und entscheiden, ob ein Untersuchungsverfahren eingeleitet wird.
Im Juli 2024 soll Googles Cloud-Computing-Abteilung auf eine Kundensupportanfrage des IDF reagiert haben, die ein Mitarbeiter von CloudEx zuordnen ließ, der für das Militär arbeitet. Diese E-Mail hatte um Unterstützung gebeten, um die Zuverlässigkeit von Google Gemini bei der Identifizierung von Objekten in Luftaufnahmen zu verbessern.
Google soll jedoch bereits vor der Änderung seiner Richtlinien KI-Produkte eingesetzt haben, obwohl dies gegen das eigene KI-Prinzip der Untersagung des Einsatzes von künstlicher Intelligenz im Zusammenhang mit Waffen und Überwachung verstößt. Im Jahr 2018 hatte Google diese Richtlinien eingeführt, nachdem Mitarbeiter gegen einen Pentagon-Vertrag zur Analyse von Drohenaufnahmen protestiert hatten.
Der Whistleblower wirft nun sowohl Google als auch dem IDF-Dienstleister CloudEx vor, gegen die im Juli 2024 noch gültige Regelung verstoßen zu haben. Ein Google-Sprecher widersprach den Vorwürfen und sagte, dass die Nutzung der KI-Dienste durch das betreffende Konto zu gering gewesen sei.
Es bleibt jedoch unklar, ob diese Beschwerde automatisch zu einem Verfahren führt. Die US-Börsenaufsicht muss die eingereichten Dokumente prüfen und entscheiden, ob ein Untersuchungsverfahren eingeleitet wird.