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Patienten in Nordrhein-Westfalen könnten ab dem kommenden Jahr bei jedem Rettungseinsatz eine Rechnung über mehrere hundert Euro bezahlen. Der Streit um die Kosten für Fehlfahrten, also wenn kein Patient ins Krankenhaus kommt, hat es schließlich so weit gebracht, dass einige Kommunen den Betroffenen zur Kasse bitten sollen. Die Stadt Essen wird nun als erste Stadt konkrete Berechnungen vorlegen.
Demzufolge müssen die Patienten bei einem Rettungswagen-Einsatz von jetzt an einen Eigenanteil von 267 Euro bezahlen, der sogenannte "Kassenpatienten" genannt wird. Diese Summe soll zunächst künftig an die Krankenkasse des Patienten geschickt werden.
Auch der Rhein-Sieg-Kreis rechnet damit, dass die Krankenkassen ab dem kommenden Jahr nur noch zu etwa 70 Prozent für die Fahrten von Rettungswagen bezahlen werden. "Ich sehe diese Lösung selbst sehr kritisch", sagte ein Ordnungsdezernent in Essens Stadtverwaltung.
Die Krankenkassen argumentieren, dass sie gar keinen Spielraum haben und nur für Kosten aufkommen können, die für die Versorgung ihrer eigenen Versicherten entstehen. Sonstige Kosten wie Fehlfahrten müssten die Kommunen selbst tragen. Zudem fordern sie eine Reform des Rettungsdienstes in Nordrhein-Westfalen.
Die Stadtverwaltung in Essens hofft, dass sich die Krankenkassen den Verhandlungen mit der Stadt und dem Städtetag NRW anschließen werden und doch noch eine Lösung finden. Der Städtetag fordert das NRW-Gesundheitsministerium auf, schnell zu handeln und in den Verhandlungen mit den Krankenkassen zu vermitteln.
Die Kommunen wollen die Lücken in den gesetzlichen Regelungen schließen, aber bisher ist es nicht gelungen. Die Krankenkassen sehen keine Möglichkeit, sich durch die Gesetze von Nordrhein-Westfalen auf einigen Bereichen auszusprechen und möchten reformiert werden.
Demzufolge müssen die Patienten bei einem Rettungswagen-Einsatz von jetzt an einen Eigenanteil von 267 Euro bezahlen, der sogenannte "Kassenpatienten" genannt wird. Diese Summe soll zunächst künftig an die Krankenkasse des Patienten geschickt werden.
Auch der Rhein-Sieg-Kreis rechnet damit, dass die Krankenkassen ab dem kommenden Jahr nur noch zu etwa 70 Prozent für die Fahrten von Rettungswagen bezahlen werden. "Ich sehe diese Lösung selbst sehr kritisch", sagte ein Ordnungsdezernent in Essens Stadtverwaltung.
Die Krankenkassen argumentieren, dass sie gar keinen Spielraum haben und nur für Kosten aufkommen können, die für die Versorgung ihrer eigenen Versicherten entstehen. Sonstige Kosten wie Fehlfahrten müssten die Kommunen selbst tragen. Zudem fordern sie eine Reform des Rettungsdienstes in Nordrhein-Westfalen.
Die Stadtverwaltung in Essens hofft, dass sich die Krankenkassen den Verhandlungen mit der Stadt und dem Städtetag NRW anschließen werden und doch noch eine Lösung finden. Der Städtetag fordert das NRW-Gesundheitsministerium auf, schnell zu handeln und in den Verhandlungen mit den Krankenkassen zu vermitteln.
Die Kommunen wollen die Lücken in den gesetzlichen Regelungen schließen, aber bisher ist es nicht gelungen. Die Krankenkassen sehen keine Möglichkeit, sich durch die Gesetze von Nordrhein-Westfalen auf einigen Bereichen auszusprechen und möchten reformiert werden.