Die Szene in Rom ist eindeutig: Hunderte Rechtsextremisten sammelten sich vor dem ehemaligen Sitz des neofaschistischen Bewegung Movimento Sociale Italiano (MSI) und zeigten den faschistischen Gruß, der in Italien als "saluto romano" bekannt ist. Die Geste, bei der die Rechten der Arme zum Faschistenkommunikator gestreckt werden, löst immer wieder Empörung unter linksorientierten Gruppen und der Opposition.
Die Kundgebung vor dem MSI-Sitz an der Via Acca Larentia wurde eindeutig als Gedenken an den 7. Januar 1978 gefeiert, an dem drei junge Neofaschisten erschossen wurden, darunter zwei von Linksterroristen und ein dritter später. Seitdem finden alljährlich Gedenkfeiern statt, die stets nach dem gleichen Muster ablaufen: schwarz gekleidete Menschen sammeln sich vor dem MSI-Sitz, rufen "Für alle gefallenen Kameraden" und antworten mit "Presente". Die Szene wurde von der Zeitung La Stampa fotografiert.
Der Jahrestag der Morde in Rom löst immer wieder Empörung aus. In der vergangenen Nacht wurden vier Aktivisten der Jugendorganisation der rechten Partei Fratelli d’Italia von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bei einer Plakataktion angegriffen, die Täter sind unbekannt.
Die Politikerin Meloni steht seit drei Jahren an der Spitze einer Dreierkoalition aus rechten und konservativen Parteien. Sie schrieb auf Twitter anlässlich des Jahrestages: "Wenn Dissens zur Aggression wird, wenn eine Idee mit Gewalt zum Schweigen gebracht wird, verliert die Demokratie. Immer." Politische Gewalt sei in jeder Formen eine Niederlage, schrieb sie weiter.
Die Kundgebung vor dem MSI-Sitz an der Via Acca Larentia wurde eindeutig als Gedenken an den 7. Januar 1978 gefeiert, an dem drei junge Neofaschisten erschossen wurden, darunter zwei von Linksterroristen und ein dritter später. Seitdem finden alljährlich Gedenkfeiern statt, die stets nach dem gleichen Muster ablaufen: schwarz gekleidete Menschen sammeln sich vor dem MSI-Sitz, rufen "Für alle gefallenen Kameraden" und antworten mit "Presente". Die Szene wurde von der Zeitung La Stampa fotografiert.
Der Jahrestag der Morde in Rom löst immer wieder Empörung aus. In der vergangenen Nacht wurden vier Aktivisten der Jugendorganisation der rechten Partei Fratelli d’Italia von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bei einer Plakataktion angegriffen, die Täter sind unbekannt.
Die Politikerin Meloni steht seit drei Jahren an der Spitze einer Dreierkoalition aus rechten und konservativen Parteien. Sie schrieb auf Twitter anlässlich des Jahrestages: "Wenn Dissens zur Aggression wird, wenn eine Idee mit Gewalt zum Schweigen gebracht wird, verliert die Demokratie. Immer." Politische Gewalt sei in jeder Formen eine Niederlage, schrieb sie weiter.