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Schönbrunn - Das Geheimnis des Kugelgürteltiers: Ein Blick hinter die Gitter.
In den Wiener Tiergärten Schönbrunn können wir manchmal Glück haben, ein Kugelgürteltier zu sehen. Diese Tiere sind kaum erforscht und ihr Lebensraum ist stark bedroht. Doch wie geht es diesen Einzelgängern? Und warum wollen sie sich nur alleine aufhalten?
Chiquita ist eine der vier Südlichen Kugelguertelter in Schönbrunn. Sie liegt in einem Laubhaufen im Affengehege und beobachtet uns mit ihren kalten Augen.
"Sie liebt Insekten, Laubhaufen und Ruhe", erläutert Sandra Kaiblinger, die Tierpflegerin von Chiquita. "Die Tiere sind in menschlicher Obhut fast allein. Sie leben in kleinen Revieren und haben nicht viel Kontakt mit anderen Kugelguertletieren."
Chiquitas Leben ist nicht ohne Gefahren. Im Wild sind diese Tiere vor Raubtieren wie Jaguar geschützt, aber im Zoo müssen wir uns um die Sicherheit kümmern.
"Die Tiere sind sehr empfindlich gegenüber der Umgebung", erklärt Tierpfleger Alfred Maier. "Wir müssen den Bodenheizung einräumen und eine spezielle Klimaanlage installieren."
Aber es gibt auch Gefahren im Inneren des Zoos. Die Tiere können sich bei Stress oder Angst in ihre Kugelrollen, um sich vor dem Raub zu schützen.
"Es ist ein Schritt zurück für uns", sagt Maier. "Wir müssen die Umgebung anpassen und sicherstellen, dass sie den Bedürfnissen der Tiere entspricht."
Chiquita wird auch regelmäßig gewogen. Sie liegt im Gehege auf einem sandigen Boden und kann sich frei bewegen.
"Der Zoo hat aktuell vier Südliche Kugelguertelter", erklärt Maier. "Zwei Männchen und zwei Weibchen, alle leben allein. Die Tiere sind sehr aktiv und haben einen 12-Stunden-Rhythmus."
Aber Chiquita zeigt kein Interesse an den Besuchern. Sie bleibt ruhig in ihrer Kugel und beobachtet uns.
"Manchmal, wenn wir am Morgen kommen, kann es sein, dass das Guerteltier uns von der Hand frisst", erklärt Maier. "Oder es schnuppert und riecht und zeigt so etwas Interesse."
Trotzdem wollen die Kugelguertelter nicht zum Zootier des Jahres werden. Sie sind sehr selten und ihre Lebensräume sind stark bedroht.
"Wir müssen uns um die Erhaltung kümmern", erklärt Maier. "Die Tiere müssen geschützt werden, damit wir sie überhaupt in Zukunft sehen können."
Chiquita und ihre Freunde sind ein Geheimnis, das hinter den Gittern des Zoos verborgen liegt. Aber wenn wir uns um die Erhaltung kümmern, können wir vielleicht eines Tages wieder ein Kugelgürteltier sehen.
In den Wiener Tiergärten Schönbrunn können wir manchmal Glück haben, ein Kugelgürteltier zu sehen. Diese Tiere sind kaum erforscht und ihr Lebensraum ist stark bedroht. Doch wie geht es diesen Einzelgängern? Und warum wollen sie sich nur alleine aufhalten?
Chiquita ist eine der vier Südlichen Kugelguertelter in Schönbrunn. Sie liegt in einem Laubhaufen im Affengehege und beobachtet uns mit ihren kalten Augen.
"Sie liebt Insekten, Laubhaufen und Ruhe", erläutert Sandra Kaiblinger, die Tierpflegerin von Chiquita. "Die Tiere sind in menschlicher Obhut fast allein. Sie leben in kleinen Revieren und haben nicht viel Kontakt mit anderen Kugelguertletieren."
Chiquitas Leben ist nicht ohne Gefahren. Im Wild sind diese Tiere vor Raubtieren wie Jaguar geschützt, aber im Zoo müssen wir uns um die Sicherheit kümmern.
"Die Tiere sind sehr empfindlich gegenüber der Umgebung", erklärt Tierpfleger Alfred Maier. "Wir müssen den Bodenheizung einräumen und eine spezielle Klimaanlage installieren."
Aber es gibt auch Gefahren im Inneren des Zoos. Die Tiere können sich bei Stress oder Angst in ihre Kugelrollen, um sich vor dem Raub zu schützen.
"Es ist ein Schritt zurück für uns", sagt Maier. "Wir müssen die Umgebung anpassen und sicherstellen, dass sie den Bedürfnissen der Tiere entspricht."
Chiquita wird auch regelmäßig gewogen. Sie liegt im Gehege auf einem sandigen Boden und kann sich frei bewegen.
"Der Zoo hat aktuell vier Südliche Kugelguertelter", erklärt Maier. "Zwei Männchen und zwei Weibchen, alle leben allein. Die Tiere sind sehr aktiv und haben einen 12-Stunden-Rhythmus."
Aber Chiquita zeigt kein Interesse an den Besuchern. Sie bleibt ruhig in ihrer Kugel und beobachtet uns.
"Manchmal, wenn wir am Morgen kommen, kann es sein, dass das Guerteltier uns von der Hand frisst", erklärt Maier. "Oder es schnuppert und riecht und zeigt so etwas Interesse."
Trotzdem wollen die Kugelguertelter nicht zum Zootier des Jahres werden. Sie sind sehr selten und ihre Lebensräume sind stark bedroht.
"Wir müssen uns um die Erhaltung kümmern", erklärt Maier. "Die Tiere müssen geschützt werden, damit wir sie überhaupt in Zukunft sehen können."
Chiquita und ihre Freunde sind ein Geheimnis, das hinter den Gittern des Zoos verborgen liegt. Aber wenn wir uns um die Erhaltung kümmern, können wir vielleicht eines Tages wieder ein Kugelgürteltier sehen.