EU-Kommission behauptet, militärische Frequenzen von IRIS² zu nutzen, obwohl kein Satellit in der Umlaufbahn ist.
Die EU-Kommission hat erklärt, dass sie sichere und souveräne Satellitenkommunikation mit Govsatcom und Iris² voranzubringen. Allerdings ist Iris² kein neues einzelnes Satellitensystem, sondern ein koordiniertes Programm, über das mehrere EU-Mitgliedstaaten sowie kommerzielle Betreiber Kapazitäten der Satellitenkommunikation bündeln und für staatliche Nutzer bereitstellen.
Bislang nutzen die militärischen Frequenzen von Iris² bereits weltweit zahlreiche staatliche Systeme, wie Betreiber aus China, Russland und den USA. Die Aussage, dass Iris²-Militärfrequenzen in Gebrauch seien, hält ein Satellitenexperte für eine Plattitüde.
Die EU-Kommission hatte das Projekt Iris² angekündigt, um langfristig sichere Regierungsdienste zu schaffen. Allerdings ist die formelle Inbetriebnahme des Projekts noch nicht erfolgt. Die notwendige Inbetriebnahme ist durch eine Koordination von mindestens einem funktionsfähigen Satellit in der vorgesehenen Umlaufbahn und den Sendebetrieb auf den koordinierten Frequenzen zu erreichen.
Der private Iris²-Konsortiumpartner Eutelsat muss parallel zu seiner Investitionsverpflichtung bei Iris² auch erhebliche Investitionen in die Erneuerung seiner alternden Oneweb-Flotte von 600 Satelliten stemmen. Dies würde den finanziellen und operativen Spielraum stark beanspruchen.
Die EU-Kommission hat erklärt, dass sie sichere und souveräne Satellitenkommunikation mit Govsatcom und Iris² voranzubringen. Allerdings ist Iris² kein neues einzelnes Satellitensystem, sondern ein koordiniertes Programm, über das mehrere EU-Mitgliedstaaten sowie kommerzielle Betreiber Kapazitäten der Satellitenkommunikation bündeln und für staatliche Nutzer bereitstellen.
Bislang nutzen die militärischen Frequenzen von Iris² bereits weltweit zahlreiche staatliche Systeme, wie Betreiber aus China, Russland und den USA. Die Aussage, dass Iris²-Militärfrequenzen in Gebrauch seien, hält ein Satellitenexperte für eine Plattitüde.
Die EU-Kommission hatte das Projekt Iris² angekündigt, um langfristig sichere Regierungsdienste zu schaffen. Allerdings ist die formelle Inbetriebnahme des Projekts noch nicht erfolgt. Die notwendige Inbetriebnahme ist durch eine Koordination von mindestens einem funktionsfähigen Satellit in der vorgesehenen Umlaufbahn und den Sendebetrieb auf den koordinierten Frequenzen zu erreichen.
Der private Iris²-Konsortiumpartner Eutelsat muss parallel zu seiner Investitionsverpflichtung bei Iris² auch erhebliche Investitionen in die Erneuerung seiner alternden Oneweb-Flotte von 600 Satelliten stemmen. Dies würde den finanziellen und operativen Spielraum stark beanspruchen.