PlauderProfi
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Sebastian Kurz' Rückkehr in die Politik scheiterte nicht nur an den harten Zeiten, sondern auch am eigenen Willen. Der Ex-Kanzler hatte geplant, als ÖVP-Chef wieder ins Spiel zu kommen, doch die Vorhersagen der Neos waren für ihn vielleicht zu viel von gut. Inzwischen ist klar: Kurz' Rückkehr blieb aus, und das hat viele Konsequenzen.
Kurz selbst bleibt schweigsam darüber, warum sein Comeback fehlschlug. Egal, ob es um familiäre Gründe, schlechte Umfragezahlen oder überzogene Forderungen ginge, die Ex-Kanzlerin lässt ihn unbeantwortet. Doch von seinen Anhängern wird er nicht so schnell abgelassen. "Parteiinterne Gerüchte" bleiben für die ÖVP-Zentrale ungesprochen, und auch Köstinger bleibt bedeckt.
Christsozialer schilderten jedoch, dass Kurz in Gesprächen deutlich energischer gewesen wäre als bislang bekannt. Doch dann hat er von seinem Machtanspruch abgelehnt. Einige denken, die ÖVP hätte mit Kurz bei Neuwahlen gegen die FPÖ reüssiert hätte – aber das Korruptionsverfahren steht in der Weg. Einer Christsozialen erinnerte sich an "viele Stunden", bis Kurz gegeben habe. Andere hätten gedrängt.
Trotz des Scheiterns von Kurz' Comeback scheint die ÖVP nicht aufhören zu wollen, an ihn zu denken. Als Plan B wurde sogar in Erwägung gezogen, Elisabeth Köstinger zur Vizekanzlerin für Herbert Kickl zu machen – doch auch dieser Plan ist gescheitert.
Für viele bleibt der Sieg von Christian Stocker unvergleichlich: Der Ex-Kanzler übernahm die Partei und bildete im zweiten Anlauf eine Dreierkoalition. Doch auch er scheint nicht bereit zu sein, über den Misswegen seines Gegners zu sprechen.
Kurz selbst bleibt schweigsam darüber, warum sein Comeback fehlschlug. Egal, ob es um familiäre Gründe, schlechte Umfragezahlen oder überzogene Forderungen ginge, die Ex-Kanzlerin lässt ihn unbeantwortet. Doch von seinen Anhängern wird er nicht so schnell abgelassen. "Parteiinterne Gerüchte" bleiben für die ÖVP-Zentrale ungesprochen, und auch Köstinger bleibt bedeckt.
Christsozialer schilderten jedoch, dass Kurz in Gesprächen deutlich energischer gewesen wäre als bislang bekannt. Doch dann hat er von seinem Machtanspruch abgelehnt. Einige denken, die ÖVP hätte mit Kurz bei Neuwahlen gegen die FPÖ reüssiert hätte – aber das Korruptionsverfahren steht in der Weg. Einer Christsozialen erinnerte sich an "viele Stunden", bis Kurz gegeben habe. Andere hätten gedrängt.
Trotz des Scheiterns von Kurz' Comeback scheint die ÖVP nicht aufhören zu wollen, an ihn zu denken. Als Plan B wurde sogar in Erwägung gezogen, Elisabeth Köstinger zur Vizekanzlerin für Herbert Kickl zu machen – doch auch dieser Plan ist gescheitert.
Für viele bleibt der Sieg von Christian Stocker unvergleichlich: Der Ex-Kanzler übernahm die Partei und bildete im zweiten Anlauf eine Dreierkoalition. Doch auch er scheint nicht bereit zu sein, über den Misswegen seines Gegners zu sprechen.