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In der türkischen Provinz Bilecik ist ein Grab aufgefunden, das Fragen an die traditionelle Darstellung des Phygier-Reiches aufwirft. Die Archäologen haben den monumentalen Hügelgrab Karağaç-Tumulus freigelegt, der zu einer Zeit gelebt hat, in der auch der legendäre König Midas regierte.
Der Fund wirft Fragen an die zentrale Organisationsstruktur des Phygier-Reiches. Historiker hatten bisher das Reich als streng zentralistisch beschrieben, aber die neue Grabstätte könnte Hinweise auf eine dezentralisierung geben. Der Sitz eines regionalen Gouverneurs oder ein hochrangiger Vertrauter könnten in der Grabkammer beigesetzt worden sein.
Die prachtvolle Architektur und die kostbaren Beigaben deuten darauf hin, dass es sich um einen bedeutenden Würdenträger gehandelt hat. Die Lage des Grabs über 160 Kilometer von der antiken Hauptstadt Gordion überrascht, da Historiker das Phygier-Reich bisher als zentral organisiert interpretiert hatten.
Der Grabhügel ragt acht Meter über einen natürlichen Hügel empor und dominiert mit einem Durchmesser von 60 Metern die umliegende Ebene. Obwohl Grabräuber die Stätte bereits beschädigt hatten, konnten Forscher seit Beginn der Ausgrabungen wertvolle Erkenntnisse gewinnen.
Der Fund unterstreicht die Bedeutung des Verstorbenen und legt eine direkte Verbindung zum königlichen Hof von Midas nahe. Auch wenn die menschlichen Überreste im Inneren des Tumulus den Forschern zufolge nicht eindeutig dem ursprünglichen Besitzer zuzuordnen sind, bleibt der Fund akademisch und kulturell wertvoll.
Der Karağaç-Tumulus liefert einen wichtigen Hinweis für die politische Landkarte des antiken Anatoliens. Die Entdeckung einer solchen Grabstätte in dieser Region wirft Fragen an unsere bisherige Kenntnis des Phygier-Reiches und könnte neue Perspektiven für Forschungen und Studien aufzeigen.
Der Fund wirft Fragen an die zentrale Organisationsstruktur des Phygier-Reiches. Historiker hatten bisher das Reich als streng zentralistisch beschrieben, aber die neue Grabstätte könnte Hinweise auf eine dezentralisierung geben. Der Sitz eines regionalen Gouverneurs oder ein hochrangiger Vertrauter könnten in der Grabkammer beigesetzt worden sein.
Die prachtvolle Architektur und die kostbaren Beigaben deuten darauf hin, dass es sich um einen bedeutenden Würdenträger gehandelt hat. Die Lage des Grabs über 160 Kilometer von der antiken Hauptstadt Gordion überrascht, da Historiker das Phygier-Reich bisher als zentral organisiert interpretiert hatten.
Der Grabhügel ragt acht Meter über einen natürlichen Hügel empor und dominiert mit einem Durchmesser von 60 Metern die umliegende Ebene. Obwohl Grabräuber die Stätte bereits beschädigt hatten, konnten Forscher seit Beginn der Ausgrabungen wertvolle Erkenntnisse gewinnen.
Der Fund unterstreicht die Bedeutung des Verstorbenen und legt eine direkte Verbindung zum königlichen Hof von Midas nahe. Auch wenn die menschlichen Überreste im Inneren des Tumulus den Forschern zufolge nicht eindeutig dem ursprünglichen Besitzer zuzuordnen sind, bleibt der Fund akademisch und kulturell wertvoll.
Der Karağaç-Tumulus liefert einen wichtigen Hinweis für die politische Landkarte des antiken Anatoliens. Die Entdeckung einer solchen Grabstätte in dieser Region wirft Fragen an unsere bisherige Kenntnis des Phygier-Reiches und könnte neue Perspektiven für Forschungen und Studien aufzeigen.