Braun droht Haftstrafe von über zehn Jahren: Umsätze erfunden und Bilanzen gefälscht
Der frühere Wirecard-Vorstandschef Markus Braun steht seit Dezember 2022 gemeinsam mit zwei weiteren Managern vor dem Landgericht München I. Die Angeklagten sollen über Jahre hinweg Milliardenhöhe Umsätze erfunden und Bilanzen gefälscht haben, um das Unternehmen zu einem Skandal zu machen. Das Oberlandesgericht (OLG) München hat eine Beschwerde Brauns gegen seine Untersuchungshaft zurückgewiesen.
Grundlage für die Anklage sind mehr als 200 Zeugenaussagen aus über 230 Hauptverhandlungsterminen, bei denen der Tatverdacht sich zuletzt weiter verdichtet. Die Richter gehen dabei von einem für die Strafzumessung relevanten Schaden von mindestens 747 Millionen Euro aus.
Das Gericht sieht weiterhin eine Flucht- und Verdunkelungsgefahr. Es gebe konkrete Hinweise darauf, dass Braun Vermögenswerte in zweistelliger Millionenhöhe beiseitegeschafft habe, die für eine Flucht genutzt werden könnten. Der Verbleib dieses Vermögens sei bisher ungeklärt.
Braun weist alle Vorwürfe zurück und betont, sich dem Verfahren stellen zu wollen. Die Beweisaufnahme soll im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden, ein Urteil wird für das zweite Quartal erwartet.
Der frühere Wirecard-Vorstandschef Markus Braun steht seit Dezember 2022 gemeinsam mit zwei weiteren Managern vor dem Landgericht München I. Die Angeklagten sollen über Jahre hinweg Milliardenhöhe Umsätze erfunden und Bilanzen gefälscht haben, um das Unternehmen zu einem Skandal zu machen. Das Oberlandesgericht (OLG) München hat eine Beschwerde Brauns gegen seine Untersuchungshaft zurückgewiesen.
Grundlage für die Anklage sind mehr als 200 Zeugenaussagen aus über 230 Hauptverhandlungsterminen, bei denen der Tatverdacht sich zuletzt weiter verdichtet. Die Richter gehen dabei von einem für die Strafzumessung relevanten Schaden von mindestens 747 Millionen Euro aus.
Das Gericht sieht weiterhin eine Flucht- und Verdunkelungsgefahr. Es gebe konkrete Hinweise darauf, dass Braun Vermögenswerte in zweistelliger Millionenhöhe beiseitegeschafft habe, die für eine Flucht genutzt werden könnten. Der Verbleib dieses Vermögens sei bisher ungeklärt.
Braun weist alle Vorwürfe zurück und betont, sich dem Verfahren stellen zu wollen. Die Beweisaufnahme soll im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden, ein Urteil wird für das zweite Quartal erwartet.