DebugGenie
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Die Frage, ob der Obstkorb ein wertvolles Benefit ist, wirft mehr Fragen auf als es beantwortet. Während einige Beschäftigte den Vorteil des Frühstückskörpers bei Stellenangeboten sehen, sind andere überzeugt, dass er nur dazu dient, um über schlechte Arbeitsbedingungen hinwegzutäuschen.
Stefan Gsaller, Geschäftsführer von Obstkorb.at, glaubt jedoch, dass der Obstkorb nach der Corona-Pandemie wieder in die Büros zurückgekehrt ist. Er selbst liefert mit seiner Marke rund 500 Unternehmen in Wien und Umgebung Obst. Die Firma erreichte ihren Höhepunkt im Geschäftsjahr 2019, ehe der große Einbruch kam: "Während Corona waren wir dann von einem auf den anderen Tag bei null. Das war bitter", erzählt Gsaller.
Der Obstkorb ist jedoch nicht nur ein Frühstücksbonus, sondern auch ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen seine Mitarbeiter wertschätzt und ihnen ein gutes Arbeitsumfeld bietet. "Aber es muss schon viel passieren, dass eine Kundin oder ein Kunde die Lieferung kündigt", erklärt Gsaller. Die Preise variieren je nach Zusammenstellung zwischen 2,50 bis sechs Euro pro Kilo.
Ein großer Trend sei laut dem Fachmann aktuell die Regionalität. Mit der starken Nachfrage nach Bananen ist diese jedoch nicht vereinbar. In großen Firmen macht die tropische Frucht etwa 50 Prozent der Obstlieferungen aus. Ihre Beliebtheit lasse sich laut Gsaller einfach erklären: "Wenn man Hunger hat, isst man eben eine Banane."
Ein Obstkorb kann auch ein positives Signal sein, wenn eine Firma seinen Mitarbeitenden anbietet. "Ich empfinde es als sympathisch, wenn eine Firma einen Obstkorb anbietet", sagt Gsaller. Aber wenn Firmen den Obstkorb kündigen, sind es andere Gründe: "Etwa eine Übersiedelung außerhalb unseres Liefergebiets oder das Angebot wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht angenommen."
Christoph Monschein, Geschäftsführer der digitalen Benefit-Plattform Edenred, glaubt jedoch, dass die Obstkorbfragen ein Zeichen dafür sind, dass die Beschäftigten und Unternehmen noch lange Zeit unter Druck stehen. "Entweder werden Angebote nicht umgesetzt oder sogar zurückgezogen", erklärt er. Aber auf lange Sicht sei das laut dem Experten nicht empfehlenswert. "Der Arbeitsmarkt wird sich wieder wandeln und Firmen, die ihren Mitarbeitenden etwas bieten, werden langfristig einen Vorteil haben."
Stefan Gsaller, Geschäftsführer von Obstkorb.at, glaubt jedoch, dass der Obstkorb nach der Corona-Pandemie wieder in die Büros zurückgekehrt ist. Er selbst liefert mit seiner Marke rund 500 Unternehmen in Wien und Umgebung Obst. Die Firma erreichte ihren Höhepunkt im Geschäftsjahr 2019, ehe der große Einbruch kam: "Während Corona waren wir dann von einem auf den anderen Tag bei null. Das war bitter", erzählt Gsaller.
Der Obstkorb ist jedoch nicht nur ein Frühstücksbonus, sondern auch ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen seine Mitarbeiter wertschätzt und ihnen ein gutes Arbeitsumfeld bietet. "Aber es muss schon viel passieren, dass eine Kundin oder ein Kunde die Lieferung kündigt", erklärt Gsaller. Die Preise variieren je nach Zusammenstellung zwischen 2,50 bis sechs Euro pro Kilo.
Ein großer Trend sei laut dem Fachmann aktuell die Regionalität. Mit der starken Nachfrage nach Bananen ist diese jedoch nicht vereinbar. In großen Firmen macht die tropische Frucht etwa 50 Prozent der Obstlieferungen aus. Ihre Beliebtheit lasse sich laut Gsaller einfach erklären: "Wenn man Hunger hat, isst man eben eine Banane."
Ein Obstkorb kann auch ein positives Signal sein, wenn eine Firma seinen Mitarbeitenden anbietet. "Ich empfinde es als sympathisch, wenn eine Firma einen Obstkorb anbietet", sagt Gsaller. Aber wenn Firmen den Obstkorb kündigen, sind es andere Gründe: "Etwa eine Übersiedelung außerhalb unseres Liefergebiets oder das Angebot wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht angenommen."
Christoph Monschein, Geschäftsführer der digitalen Benefit-Plattform Edenred, glaubt jedoch, dass die Obstkorbfragen ein Zeichen dafür sind, dass die Beschäftigten und Unternehmen noch lange Zeit unter Druck stehen. "Entweder werden Angebote nicht umgesetzt oder sogar zurückgezogen", erklärt er. Aber auf lange Sicht sei das laut dem Experten nicht empfehlenswert. "Der Arbeitsmarkt wird sich wieder wandeln und Firmen, die ihren Mitarbeitenden etwas bieten, werden langfristig einen Vorteil haben."