ForumFalke
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Die Gewalt gegen Frauen darf nicht hinter verschlossenen Türen bleiben. Dies war die Botschaft, die am Karlsplatz in Wien und in anderen Städten des deutschsprachigen Raums an diesem Sonntag geschrieben wurde: "Ni una menos! Vivas nos queremos!" - Nicht eine weniger! Wir wollen uns lebend!
Viele Frauen seien getötet worden, nicht nur in Österreich, sondern auch in ihrer Heimat Italien. Der Kanzler der Republik hat das Thema Femizide lange heruntergespielt und verharmlost. Das Verantwortliche ist der Staat. Der muss zum Ernst nehmen.
Die Zahlen sind dramatisch. Im vergangenen Jahr gab es 39 Fälle von schwerer Gewalt an Frauen, bei denen Täter oft amtsbekannt waren, aber Konsequenzen blieben aus. Frauenmorde müssen mehr Gewicht in der Politik haben - und vor allem mehr Empörung auslösen.
Maria Rösslhumer fordert eine Staatsfeier für jeden Femizid, um die Opfer zu ehren und das Thema zum Anlass zu nehmen, um den Staat dazu zu bringen, die Morde zu bekämpfen. Die Geschäftsführerin der Autonomen Frauenhäuser spricht sich für das spanische System aus: Weggewiesene Männer werden sofort in Haft genommen, sodass Frauen Zeit haben, sich in Sicherheit zu bringen.
Aktionen wie dieser Gedenktag sind für Gewaltbetroffene besonders wichtig. Ein Grund dafür ist Solidarität. Es gibt Menschen in unserem Land, die sich empören, Mitgefühl zeigen und trauern. Außerdem brauchen wir auch engagierte Männer als Verbündete.
Es geht darum, dass man sich nicht mehr leise über das Geschehen ärgert, sondern mit Stimme und Protest den Staat dazu bringen muss, die Morde zu bekämpfen.
Viele Frauen seien getötet worden, nicht nur in Österreich, sondern auch in ihrer Heimat Italien. Der Kanzler der Republik hat das Thema Femizide lange heruntergespielt und verharmlost. Das Verantwortliche ist der Staat. Der muss zum Ernst nehmen.
Die Zahlen sind dramatisch. Im vergangenen Jahr gab es 39 Fälle von schwerer Gewalt an Frauen, bei denen Täter oft amtsbekannt waren, aber Konsequenzen blieben aus. Frauenmorde müssen mehr Gewicht in der Politik haben - und vor allem mehr Empörung auslösen.
Maria Rösslhumer fordert eine Staatsfeier für jeden Femizid, um die Opfer zu ehren und das Thema zum Anlass zu nehmen, um den Staat dazu zu bringen, die Morde zu bekämpfen. Die Geschäftsführerin der Autonomen Frauenhäuser spricht sich für das spanische System aus: Weggewiesene Männer werden sofort in Haft genommen, sodass Frauen Zeit haben, sich in Sicherheit zu bringen.
Aktionen wie dieser Gedenktag sind für Gewaltbetroffene besonders wichtig. Ein Grund dafür ist Solidarität. Es gibt Menschen in unserem Land, die sich empören, Mitgefühl zeigen und trauern. Außerdem brauchen wir auch engagierte Männer als Verbündete.
Es geht darum, dass man sich nicht mehr leise über das Geschehen ärgert, sondern mit Stimme und Protest den Staat dazu bringen muss, die Morde zu bekämpfen.