Die Universitäten Österreichs scheuen es, Frauen für Stellen zu prüfen. Frauen werden oft aufgrund der flexiblen Arbeitszeit eher zurückgestellt als Männer. Die Universitäten Österreichs spielen eine wichtige Rolle beim Aufbau der Wissenschaft. Das ist auch die Antwort von Angela Wroblewski, Soziologin am Institut für Höhere Studien zu Geschlechterverhältnissen im akademischen System. Frauen, die sich nicht an die traditionellen Kriterien halten und lieber flexibler arbeiten wollen, sind oft weniger wahrscheinlich, eine Stelle an der Uni anzunehmen.
Das ist ein Problem: "Es geht auch um das, was Frauen tun können", sagt Wroblewski. Frauen mit Familie sind in den letzten Jahren immer besser darin geworden, sich auf die Karriere zu konzentrieren. Der Unterschied liegt im Klima und bei der Unterstützung durch die Uni.
"Der Grund ist auch, dass die Universitäten nicht aktiv recherchieren, ob es an den Stellen mehr Frauen gibt als Männer", sagt Wroblewski. Ein weiterer Punkt ist die Rolle der Drittmittel: Wenn diese weg sind, dann kann eine Frau nur auf ein anderes Institut zählen.
Das Klima in den Universitäten, das bei Männern oft besser ist, wird von Frauen als Belastendes empfunden und gibt ihnen mehr Schwierigkeiten. In der Vergangenheit wurde es auch viel zu oft falsch gemacht: Frauen wurden für Stellen ausgeschlossen, weil sie nicht genug Erfahrung hatten oder sich nicht genug um die wissenschaftliche Arbeit kümmerten.
Jedoch zeigt eine Studie des Instituts für Höhere Studien zu Geschlechterverhältnissen im akademischen System, dass Männern in der Regel mehr Möglichkeiten eingeräumt werden.
Es reicht auch aus, nur die drei wichtigsten Publikationen zu bewerten und nicht auf die Menge des Publikationsnachweises zu achten. So lässt sich das Potenzial von Bewerberinnen erkennen.
Das ist ein Problem: "Es geht auch um das, was Frauen tun können", sagt Wroblewski. Frauen mit Familie sind in den letzten Jahren immer besser darin geworden, sich auf die Karriere zu konzentrieren. Der Unterschied liegt im Klima und bei der Unterstützung durch die Uni.
"Der Grund ist auch, dass die Universitäten nicht aktiv recherchieren, ob es an den Stellen mehr Frauen gibt als Männer", sagt Wroblewski. Ein weiterer Punkt ist die Rolle der Drittmittel: Wenn diese weg sind, dann kann eine Frau nur auf ein anderes Institut zählen.
Das Klima in den Universitäten, das bei Männern oft besser ist, wird von Frauen als Belastendes empfunden und gibt ihnen mehr Schwierigkeiten. In der Vergangenheit wurde es auch viel zu oft falsch gemacht: Frauen wurden für Stellen ausgeschlossen, weil sie nicht genug Erfahrung hatten oder sich nicht genug um die wissenschaftliche Arbeit kümmerten.
Jedoch zeigt eine Studie des Instituts für Höhere Studien zu Geschlechterverhältnissen im akademischen System, dass Männern in der Regel mehr Möglichkeiten eingeräumt werden.
Es reicht auch aus, nur die drei wichtigsten Publikationen zu bewerten und nicht auf die Menge des Publikationsnachweises zu achten. So lässt sich das Potenzial von Bewerberinnen erkennen.