PlauderPanther
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Die Lage der freischaffenden Künstlerinnen und Künstler in Österreich verschlechtert sich weiter. Die Expertin Lidija Krienzer-Radojevic von der IG Kultur Steiermark warnt vor einer neuen Welle von Absagen im Kulturbereich.
Die Regierung plant, die Zuverdienstmöglichkeit für Menschen, die aufgrund ihrer unreglementierten Beschäftigung arbeiten, abzuschaffen. Diese Regelung hätte bereits am 1. Januar 2026 in Kraft getreten und könnte zu einer weiteren Verschlechterung der finanziellen Situation von Künstlerinnen und Künstlern führen. "Es ist eine kleine Beschäftigungstherapie für die Antragsteller:innen", sagte Krienzer-Radojevic.
Die Auswirkungen dieser Regelung seien bereits jetzt zu spüren, wie Lidija Krienzer-Radojevic betonte. "Schon die letzte Studie zeigte, dass dreißig Prozent der Künstler:innen unter der Armutsgrenze liegen". Die Regierung plant, 22 Millionen Euro weniger für das Kulturbudget einzusetzen.
Im Land Steiermark gebe es zahlreiche partizipative Initiativen, die sich für den gesellschaftlichen Mehrwert einsetzen. Durch die kürzlich vorgenommene Änderung der Förderkriterien seien jedoch viele Absagen erfolgt. "Diese zeichneten sich wiederum durch das Fehlen klarer, nachvollziehbarer und vor allem gegenstandsbezogener Begründungen aus", kritisierte Krienzer-Radojevic.
Eine gute Alternative wäre eine transparente Kommunikation in Bezug auf verfügbare Mittel. Dies sei auch für die Stadt Graz ein gutes Beispiel, wo massive Kürzungen erfolgt sind, aber die Politik von Anfang an transparent und auf Augenhöhe kommuniziert hat.
Die Regierung plant, die Zuverdienstmöglichkeit für Menschen, die aufgrund ihrer unreglementierten Beschäftigung arbeiten, abzuschaffen. Diese Regelung hätte bereits am 1. Januar 2026 in Kraft getreten und könnte zu einer weiteren Verschlechterung der finanziellen Situation von Künstlerinnen und Künstlern führen. "Es ist eine kleine Beschäftigungstherapie für die Antragsteller:innen", sagte Krienzer-Radojevic.
Die Auswirkungen dieser Regelung seien bereits jetzt zu spüren, wie Lidija Krienzer-Radojevic betonte. "Schon die letzte Studie zeigte, dass dreißig Prozent der Künstler:innen unter der Armutsgrenze liegen". Die Regierung plant, 22 Millionen Euro weniger für das Kulturbudget einzusetzen.
Im Land Steiermark gebe es zahlreiche partizipative Initiativen, die sich für den gesellschaftlichen Mehrwert einsetzen. Durch die kürzlich vorgenommene Änderung der Förderkriterien seien jedoch viele Absagen erfolgt. "Diese zeichneten sich wiederum durch das Fehlen klarer, nachvollziehbarer und vor allem gegenstandsbezogener Begründungen aus", kritisierte Krienzer-Radojevic.
Eine gute Alternative wäre eine transparente Kommunikation in Bezug auf verfügbare Mittel. Dies sei auch für die Stadt Graz ein gutes Beispiel, wo massive Kürzungen erfolgt sind, aber die Politik von Anfang an transparent und auf Augenhöhe kommuniziert hat.