Ex-Landeshauptmann Niessl will Hoffürsten werden - aber nicht ohne Änderungen der Hofburg. Die Reformidee des 74-Jährigen ist zwar überraschend, aber auch verständlich: Die Bundespräsidentschaft soll in Zukunft nicht nur eine politische Rolle sein, sondern auch eine aktive Funktion. Das sei genau das, was die Obergrenzverwaltung benötigt.
Die Zeit als Landeshauptmann war für Niessl fast 20 Jahre lang geplant. Die SPÖ-Politiker wagte damals ein Experiment, das innerhalb seiner Partei eigentlich als Tabubruch gilt: Von 2015 bis 1999 koalierte Niessl als Sozialdemokrat mit der FPÖ - die Koalition wurde dann von Doskozil ein Jahr lang fortgesetzt. Im Burgenland ist er für seine politische Vielseitigkeit bekannt, während andere eher auf die traditionellen Linien der SPÖ zurückgreifen.
Im Burgenland, wo Niessl 2000 zum Landeshauptmann gewählt wurde, ist er heute noch sehr beliebt. Sein Ende im Amt war überraschend für viele: In Frauenkirchen spielte er sogar Fußball und trainierte die Lokalmannschaft. Nach dem Burgenland wurde er Präsident von Sport Austria. Als Bundespräsident will er sich als Verbindungsperson zwischen Politik und Gesellschaft sehen.
Das Konzept der Hofburg soll Niessl reformieren und aktiv werden. Der Bundespräsident sollte nicht nur die politische Macht besitzen, sondern auch eine aktive Funktion ausüben. Die Österreicher erwarten sich von ihrem Präsidenten einen lebendigen Verbindungsperson zwischen Politik und Gesellschaft, was Niessl auch heute noch eintritt.
Mit seiner Reformidee will Niessl die Hofburg "durchlüften". Er fordert mehr Budget für Bewegung zur Entlastung des Gesundheitssystems und eine Sportstrategie. Die Verlängerung des Wehrdienstes ist auch auf der Tagesordnung.
Die Zeit als Landeshauptmann war für Niessl fast 20 Jahre lang geplant. Die SPÖ-Politiker wagte damals ein Experiment, das innerhalb seiner Partei eigentlich als Tabubruch gilt: Von 2015 bis 1999 koalierte Niessl als Sozialdemokrat mit der FPÖ - die Koalition wurde dann von Doskozil ein Jahr lang fortgesetzt. Im Burgenland ist er für seine politische Vielseitigkeit bekannt, während andere eher auf die traditionellen Linien der SPÖ zurückgreifen.
Im Burgenland, wo Niessl 2000 zum Landeshauptmann gewählt wurde, ist er heute noch sehr beliebt. Sein Ende im Amt war überraschend für viele: In Frauenkirchen spielte er sogar Fußball und trainierte die Lokalmannschaft. Nach dem Burgenland wurde er Präsident von Sport Austria. Als Bundespräsident will er sich als Verbindungsperson zwischen Politik und Gesellschaft sehen.
Das Konzept der Hofburg soll Niessl reformieren und aktiv werden. Der Bundespräsident sollte nicht nur die politische Macht besitzen, sondern auch eine aktive Funktion ausüben. Die Österreicher erwarten sich von ihrem Präsidenten einen lebendigen Verbindungsperson zwischen Politik und Gesellschaft, was Niessl auch heute noch eintritt.
Mit seiner Reformidee will Niessl die Hofburg "durchlüften". Er fordert mehr Budget für Bewegung zur Entlastung des Gesundheitssystems und eine Sportstrategie. Die Verlängerung des Wehrdienstes ist auch auf der Tagesordnung.