StammtischStefan
Well-known member
Donald Trump droht, den Iran anzugreifen. Trumps Drohungen gegen das iranische Regime sind angekommen. Der Präsident der Vereinigten Staaten sagte am Wochenende, dass die USA einige sehr drastische Optionen in Betracht ziehen müßen. Welche Optionen sind dies? Trump selbst hat diese genannt, ist es aber sein Ziel, das Mullah-Regime zu stürzen oder muss er eher einen gezielten Schlag gegen Iran und seine Interessen setzen?
Die Demokratischen Oppositionsfraktionen in den USA haben das Regime unterstützt. Es gibt jedoch auchjenige, die argumentieren, dass es sich um ein "Feigenblatt" handelt. Der Ex-Diplomat Klemens Fischer spricht diese Argumentation ab und erklärt, dass Trump überhaupt kein Interesse am Iran selbst hat. Das Land sei nur ein Hindernis auf dem Weg zu anderen Zielen.
Die neue Sicherheitsstrategie der USA sieht die Welt in Einflussbereiche unterteilt, um die Kontrolle über bestimmte Regionen auszuüben. Dazu zählen Nord- und Südamerika inklusive Venezuela sowie Grönland - aber nicht Iran. Das ist für Trump ein wichtiger Punkt. Er hat sich bereits durch seine Drohungen gezeigt, dass er mehr will als nur die Unterstützung der Proteste gegen das Regime.
Trump selbst sagt, dass man eine sehr drastische Option in Betracht ziehe und dass dies "nicht nur" auf die Demonstrationen angewiesen sei. Es gibt auch andere Interessen. Fischer spricht von Israel und seinem Freund Benjamin Netanjahu als wichtigen Faktoren bei Trumps Entscheidung.
Trump könnte einen möglichen Angriff auf Iran planen, um seine eigenen Ziele zu erreichen. Dies würde jedoch ein großes Risiko mit sich bringen. Fischer spricht von einem "Bürgerkrieg", der die Region noch mehr destabilisieren würde. Auch ein Regime mit dem Sohn des ehemaligen Schahs Reza Pahlavi wäre nicht befriedigend.
Ein Militärer und Ex-Außenpolitiker Markus Reisner spricht von Trumps Kalkül gegen China als seinen Gegner. Der Iran ist ein wichtiger Spieler in diesem Konflikt und könnte ein Ziel für die USA sein. Reisner spricht von chirurgischen Schlägen, um das Mullah-Regime zu schwächen.
Der Oberst sieht vor allem Luftangriffe als Möglichkeit an, um das Regime auszuschalten. Dies würde jedoch eine große Präzision erfordern. Reisner nennt Basen, Depots und Kommunikationskanäle des Regimes als mögliche Ziele.
Eine Bodentruppenintervention ist Reisners letzte Option. Er spricht von geheimen Militäroperationen im "Hinterhof" des Irans. Fischer ist jedoch skeptischer und spricht von einem Unterschied in der ideologischen Ausrichtung und den militärischen Fähigkeiten zwischen dem Iran und Venezuela.
Das liegt auch an den geografischen Gegebenheiten. Der Iran ist weiter von den USA entfernt als Venezuela und macht die Lage Teherans im Landesinneren schwieriger, unerkannt einzufliegen.
Die Demokratischen Oppositionsfraktionen in den USA haben das Regime unterstützt. Es gibt jedoch auchjenige, die argumentieren, dass es sich um ein "Feigenblatt" handelt. Der Ex-Diplomat Klemens Fischer spricht diese Argumentation ab und erklärt, dass Trump überhaupt kein Interesse am Iran selbst hat. Das Land sei nur ein Hindernis auf dem Weg zu anderen Zielen.
Die neue Sicherheitsstrategie der USA sieht die Welt in Einflussbereiche unterteilt, um die Kontrolle über bestimmte Regionen auszuüben. Dazu zählen Nord- und Südamerika inklusive Venezuela sowie Grönland - aber nicht Iran. Das ist für Trump ein wichtiger Punkt. Er hat sich bereits durch seine Drohungen gezeigt, dass er mehr will als nur die Unterstützung der Proteste gegen das Regime.
Trump selbst sagt, dass man eine sehr drastische Option in Betracht ziehe und dass dies "nicht nur" auf die Demonstrationen angewiesen sei. Es gibt auch andere Interessen. Fischer spricht von Israel und seinem Freund Benjamin Netanjahu als wichtigen Faktoren bei Trumps Entscheidung.
Trump könnte einen möglichen Angriff auf Iran planen, um seine eigenen Ziele zu erreichen. Dies würde jedoch ein großes Risiko mit sich bringen. Fischer spricht von einem "Bürgerkrieg", der die Region noch mehr destabilisieren würde. Auch ein Regime mit dem Sohn des ehemaligen Schahs Reza Pahlavi wäre nicht befriedigend.
Ein Militärer und Ex-Außenpolitiker Markus Reisner spricht von Trumps Kalkül gegen China als seinen Gegner. Der Iran ist ein wichtiger Spieler in diesem Konflikt und könnte ein Ziel für die USA sein. Reisner spricht von chirurgischen Schlägen, um das Mullah-Regime zu schwächen.
Der Oberst sieht vor allem Luftangriffe als Möglichkeit an, um das Regime auszuschalten. Dies würde jedoch eine große Präzision erfordern. Reisner nennt Basen, Depots und Kommunikationskanäle des Regimes als mögliche Ziele.
Eine Bodentruppenintervention ist Reisners letzte Option. Er spricht von geheimen Militäroperationen im "Hinterhof" des Irans. Fischer ist jedoch skeptischer und spricht von einem Unterschied in der ideologischen Ausrichtung und den militärischen Fähigkeiten zwischen dem Iran und Venezuela.
Das liegt auch an den geografischen Gegebenheiten. Der Iran ist weiter von den USA entfernt als Venezuela und macht die Lage Teherans im Landesinneren schwieriger, unerkannt einzufliegen.