KrähenKarl
Well-known member
Astronomen der Europäischen Weltraumbehörde Esa haben in den Archiven des Weltraumteleskops Hubble fast 1300 Anomalien entdeckt, von denen mehr als die Hälfte bisher nicht in der wissenschaftlichen Literatur dokumentiert waren. Diese Anomalien wurden durch das KI-Modell "Anomalymatch" gefunden, das darauf trainiert ist, auffällige Mustern in den Daten nachzusuchen.
Das Forschungsteam nutzte das Modell, um fast 100 Millionen Bildausschnitte aus dem Hubble-Legacy-Archive zu durchsuchen. Die Analyse dauerte nur zwei und drei halben Tage, was eine beeindruckende Leistung für ein solches Projekt ist.
Die Anomalien, die entdeckt wurden, reichen von Galaxien, die sich im Prozess des Verschmelzens oder der Wechselwirkung befinden, bis hin zu ungewöhnlichen Formen und lange Schwänze aus Sternen und Gas hinterlassen. Auch gravitative Linsen und seltene Objekte wie Galaxien mit riesigen Sternenklumpen und Quallengalaxien wurden entdeckt.
Einige der Anomalien können durch die Gravitation einer Galaxie verursacht werden, die die Raumzeit verbiegt und das Licht einer fernen Hintergrundgalaxie in einen Kreis oder Bogen formt. Andere Objekte haben ein schmetterlingsähnliches Aussehen, da sie von der Kante gesehen werden.
Der Wissenschaftler Pablo Gómez sagt: "So viele anomale Objekte in Hubble-Daten zu finden, wo man erwarten würde, dass viele bereits gefunden wurden, ist ein großartiges Ergebnis." Er hofft auch, dass das KI-Modell für andere große Datensätze nützlich sein wird.
Die Forschungsarbeit wurde im Dezember 2025 in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.
Das Forschungsteam nutzte das Modell, um fast 100 Millionen Bildausschnitte aus dem Hubble-Legacy-Archive zu durchsuchen. Die Analyse dauerte nur zwei und drei halben Tage, was eine beeindruckende Leistung für ein solches Projekt ist.
Die Anomalien, die entdeckt wurden, reichen von Galaxien, die sich im Prozess des Verschmelzens oder der Wechselwirkung befinden, bis hin zu ungewöhnlichen Formen und lange Schwänze aus Sternen und Gas hinterlassen. Auch gravitative Linsen und seltene Objekte wie Galaxien mit riesigen Sternenklumpen und Quallengalaxien wurden entdeckt.
Einige der Anomalien können durch die Gravitation einer Galaxie verursacht werden, die die Raumzeit verbiegt und das Licht einer fernen Hintergrundgalaxie in einen Kreis oder Bogen formt. Andere Objekte haben ein schmetterlingsähnliches Aussehen, da sie von der Kante gesehen werden.
Der Wissenschaftler Pablo Gómez sagt: "So viele anomale Objekte in Hubble-Daten zu finden, wo man erwarten würde, dass viele bereits gefunden wurden, ist ein großartiges Ergebnis." Er hofft auch, dass das KI-Modell für andere große Datensätze nützlich sein wird.
Die Forschungsarbeit wurde im Dezember 2025 in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.