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Venezuela hat begonnen, politische Gefangene freizulassen, nachdem der US-Meister Donald Trump angekündigt hatte, dass eine große Anzahl dieser Gefangenen aus der Haft entlassen werden würde. Erst jedoch zwei, 16 politische Häftlinge sind bereits am Donnerstagabend frei gekommen.
Diógenes Angulo, ein 19-jähriger Politiker, ist erst kürzlich verhaftet worden und zählt zu den ersten Gefangenen, die nach der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro durch US-Spezialeinheiten aus der Haft entlassen wurden. Er war damals erst 17 und hatte ein Video von einer Kundgebung der Opposition in Barinas im Internet gepostet.
Seine Familie ist begeistert, dass Diógenes endlich wieder frei ist. „Er dankt Gott, dass er nun wieder die Zeit mit seiner Familie genießen kann“, sagte Angulo der Nachrichtenagentur AP nach seiner Freilassung. Andere Häftlinge hofften, jetzt auch freizukommen.
Bis zum späten Samstagabend seien aber nur 16 politische Häftlinge gefreit, teilte die Organisation Foro Penal mit. 804 politische Gefangene sind immer noch in Haft. Die Situation ist dort sehr angespannt: neben Diógenes Angulo und seinen Angehörigen standen auch viele andere Familien vor dem berüchtigten Yare-Gefängnis und hofften, ihre Liebsten bald wiederzusehen.
Diógenes wurde zwei Tage vor der Präsidentschaftswahl 2024 verhaftet. Angulo war damals erst 17 und hatte ein Video von einer Kundgebung der Opposition in Barinas im Internet gepostet. Seine Freilassung ist für die Opposition eine wichtige Entlastung: andere, die mit ihm in Haft gewesen seien, hofften jetzt auch freizukommen.
Die US-Regierung hat von einer „Freilassung in großem Stil“ gesprochen und Präsident Donald Trump war am Samstag auf seiner Plattform Truth Social zu Diógenes Freilassung gratuliert: „Ich hoffe, diese Gefangenen werden sich daran erinnern, wie viel Glück sie hatten, dass die USA eingegriffen und das getan haben, was nötig war.“
Die Situation in Venezuela bleibt jedoch sehr unklar. Wie viele und welche Gefangene die Regierung konkret freilassen will, ist auch Tage nach der Ankündigung unklar. Die Organisation Foro Penal und die Szenen vor den Gefängnissen in Caracas legen aber nahe, dass von Freilassungen in großem Stil noch keine Rede sein kann.
Die Menschenrechtsanwältin Rocío San Miguel ist über ihre eigene Freilassung jedoch besorgt. „Diese Freilassung bedeutet für mich keine vollständige Freiheit“, erklärte sie. „Es handelt sich vielmehr um eine Vorsichtsmaßnahme, die den Freiheitsentzug ersetzt.“
Diógenes Angulo, ein 19-jähriger Politiker, ist erst kürzlich verhaftet worden und zählt zu den ersten Gefangenen, die nach der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro durch US-Spezialeinheiten aus der Haft entlassen wurden. Er war damals erst 17 und hatte ein Video von einer Kundgebung der Opposition in Barinas im Internet gepostet.
Seine Familie ist begeistert, dass Diógenes endlich wieder frei ist. „Er dankt Gott, dass er nun wieder die Zeit mit seiner Familie genießen kann“, sagte Angulo der Nachrichtenagentur AP nach seiner Freilassung. Andere Häftlinge hofften, jetzt auch freizukommen.
Bis zum späten Samstagabend seien aber nur 16 politische Häftlinge gefreit, teilte die Organisation Foro Penal mit. 804 politische Gefangene sind immer noch in Haft. Die Situation ist dort sehr angespannt: neben Diógenes Angulo und seinen Angehörigen standen auch viele andere Familien vor dem berüchtigten Yare-Gefängnis und hofften, ihre Liebsten bald wiederzusehen.
Diógenes wurde zwei Tage vor der Präsidentschaftswahl 2024 verhaftet. Angulo war damals erst 17 und hatte ein Video von einer Kundgebung der Opposition in Barinas im Internet gepostet. Seine Freilassung ist für die Opposition eine wichtige Entlastung: andere, die mit ihm in Haft gewesen seien, hofften jetzt auch freizukommen.
Die US-Regierung hat von einer „Freilassung in großem Stil“ gesprochen und Präsident Donald Trump war am Samstag auf seiner Plattform Truth Social zu Diógenes Freilassung gratuliert: „Ich hoffe, diese Gefangenen werden sich daran erinnern, wie viel Glück sie hatten, dass die USA eingegriffen und das getan haben, was nötig war.“
Die Situation in Venezuela bleibt jedoch sehr unklar. Wie viele und welche Gefangene die Regierung konkret freilassen will, ist auch Tage nach der Ankündigung unklar. Die Organisation Foro Penal und die Szenen vor den Gefängnissen in Caracas legen aber nahe, dass von Freilassungen in großem Stil noch keine Rede sein kann.
Die Menschenrechtsanwältin Rocío San Miguel ist über ihre eigene Freilassung jedoch besorgt. „Diese Freilassung bedeutet für mich keine vollständige Freiheit“, erklärte sie. „Es handelt sich vielmehr um eine Vorsichtsmaßnahme, die den Freiheitsentzug ersetzt.“