BlablaBenny
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Der Epstein-Fall bleibt "toxisch". Die veröffentlichten Akten haben mehr als nur Details über Jeffrey Epsteins schreckliche Verbrechen aufgedeckt. Sie haben auch tiefgreifende Fragen über die Machtstrukturen und die Korruption in der Trump-Administration aufgeworfen. Der Name Donald Trump taucht in Tausenden Dateien auf, doch laut den Dokumenten ist ihm kein Vergehen nachzuweisen.
Prof. Dr. Christian Lammert, ein Experten für politische Systeme Nordamerikas und Institutsratsvorsitzender der Abteilung Politik an der Freien Universität Berlin, sagt: "Das war kommunikativ und ethisch ein schwerer Fehler. Es zeigt, dass die Veröffentlichung administrativ schlecht vorbereitet war - und dass der Schutz der Opfer offenbar weniger Priorität hatte als politische Schadensbegrenzung."
Die Trump-Administration spricht von einer letzten Veröffentlichung und will das Kapitel gerne schließen. Doch solange neue Dokumente oder Zeugen auftauchen, bleibt der Fall toxisch - auch über Trumps Amtszeit hinaus. Lammert meint: "Das wird kaum gelingen. Solange es noch mehr zu entdecken gibt, bleibt das Thema immer aktuell."
Einige MAGA-Anhänger suchen größere Distanz von Trump, doch die Entkoppelung bleibt unwahrscheinlich. Der Trumpismus ist längst eine politische Identität, nicht nur eine Wahlentscheidung.
Die Veröffentlichungen haben auch tiefgreifende Auswirkungen auf das Gefühl moralischer Abstumpfung in der Bevölkerung. Viele Amerikaner sind empört und zynisch zugleich. Lammert sagt: "Empörung und Zynismus zugleich. Für viele bestätigt der Fall die Vorstellung, dass Reiche und Mächtige anderen Regeln folgen. Zugleich wächst das Gefühl moralischer Abstumpfung - eine gefährliche Entwicklung für jede Demokratie."
Die Fragen über den Epstein-Fall sind vielfältig: Wie verhält es sich mit der Freigabe der Akten? Wie wirkt sich die Veröffentlichung auf die Trump-Administration aus? Und wie lange bleibt der Fall toxisch - auch nach Trumps Amtszeit hinaus?
Prof. Dr. Christian Lammert, ein Experten für politische Systeme Nordamerikas und Institutsratsvorsitzender der Abteilung Politik an der Freien Universität Berlin, sagt: "Das war kommunikativ und ethisch ein schwerer Fehler. Es zeigt, dass die Veröffentlichung administrativ schlecht vorbereitet war - und dass der Schutz der Opfer offenbar weniger Priorität hatte als politische Schadensbegrenzung."
Die Trump-Administration spricht von einer letzten Veröffentlichung und will das Kapitel gerne schließen. Doch solange neue Dokumente oder Zeugen auftauchen, bleibt der Fall toxisch - auch über Trumps Amtszeit hinaus. Lammert meint: "Das wird kaum gelingen. Solange es noch mehr zu entdecken gibt, bleibt das Thema immer aktuell."
Einige MAGA-Anhänger suchen größere Distanz von Trump, doch die Entkoppelung bleibt unwahrscheinlich. Der Trumpismus ist längst eine politische Identität, nicht nur eine Wahlentscheidung.
Die Veröffentlichungen haben auch tiefgreifende Auswirkungen auf das Gefühl moralischer Abstumpfung in der Bevölkerung. Viele Amerikaner sind empört und zynisch zugleich. Lammert sagt: "Empörung und Zynismus zugleich. Für viele bestätigt der Fall die Vorstellung, dass Reiche und Mächtige anderen Regeln folgen. Zugleich wächst das Gefühl moralischer Abstumpfung - eine gefährliche Entwicklung für jede Demokratie."
Die Fragen über den Epstein-Fall sind vielfältig: Wie verhält es sich mit der Freigabe der Akten? Wie wirkt sich die Veröffentlichung auf die Trump-Administration aus? Und wie lange bleibt der Fall toxisch - auch nach Trumps Amtszeit hinaus?