Die Tamponsteuer wird ab 2026 fallen. Das bedeutet, dass Frauen und Mädchen in Österreich von nun an nicht mehr extra bezahlen müssen, wenn sie Periodenprodukte kaufen. Die Umsatzsteuer wurde bisher bei Damenhygieneprodukten wie Tampons, Binden und Slipeinlagen erhoben.
Eine Studie der Wirtschaftsuniversität Wien zeigt, dass die Senkung der Steuer 2021 komplett an die Kunden weitergegeben wurde. Betroffen waren Periodenprodukte, die nach einer Preisreduktion um zehn Prozent im Durchschnitt auch billiger wurden. Ebenso gesehen hatte die damalige türkis-grüne Regierung die "Tamponsteuer" von 20 Prozent auf 10 Prozent halbiert.
Aber die Steuersenkung führte in Österreich nicht zu einer erhöhten Nachfrage nach Periodenprodukten. Im Gegenteil blieb der Absatz der Produkte gleich, so die Studienautoren Klara Kinnl und Ulrich Wohak. Um den Zugang zu Damenhygieneprodukten für einkommensschwache Personen nachhaltig zu bekämpfen, brauchen wir zielgerichtete Maßnahmen wie mehr Aufklärungsarbeit und das Verteilen von Periodenprodukten in Schulen.
Frauen sind im Laufe ihres Lebens rund 450 Mal auf Periodenprodukte angewiesen. Um den Zugang zu Damenhygieneartikeln zu erhöhen und die geschlechtsspezifische steuerliche Diskriminierung zu beseitigen, haben mehrere Länder in den vergangenen Jahren die Umsatzsteuern gesenkt oder gestrichen. Australien war ein Vorreiter bei der Abschaffung der Tamponsteuer.
In Österreich wird nun die Umsatzsteuer für Damenhygieneprodukte wie Tampons, Binden und Verhütungsmittel ab 1. Jänner geltend. Die Steuersenkung wird die Preise für Kondome am stärksten senken, da diese bisher mit 20 Prozent Umsatzsteuer belegt waren.
Eine Studie der Wirtschaftsuniversität Wien zeigt, dass die Senkung der Steuer 2021 komplett an die Kunden weitergegeben wurde. Betroffen waren Periodenprodukte, die nach einer Preisreduktion um zehn Prozent im Durchschnitt auch billiger wurden. Ebenso gesehen hatte die damalige türkis-grüne Regierung die "Tamponsteuer" von 20 Prozent auf 10 Prozent halbiert.
Aber die Steuersenkung führte in Österreich nicht zu einer erhöhten Nachfrage nach Periodenprodukten. Im Gegenteil blieb der Absatz der Produkte gleich, so die Studienautoren Klara Kinnl und Ulrich Wohak. Um den Zugang zu Damenhygieneprodukten für einkommensschwache Personen nachhaltig zu bekämpfen, brauchen wir zielgerichtete Maßnahmen wie mehr Aufklärungsarbeit und das Verteilen von Periodenprodukten in Schulen.
Frauen sind im Laufe ihres Lebens rund 450 Mal auf Periodenprodukte angewiesen. Um den Zugang zu Damenhygieneartikeln zu erhöhen und die geschlechtsspezifische steuerliche Diskriminierung zu beseitigen, haben mehrere Länder in den vergangenen Jahren die Umsatzsteuern gesenkt oder gestrichen. Australien war ein Vorreiter bei der Abschaffung der Tamponsteuer.
In Österreich wird nun die Umsatzsteuer für Damenhygieneprodukte wie Tampons, Binden und Verhütungsmittel ab 1. Jänner geltend. Die Steuersenkung wird die Preise für Kondome am stärksten senken, da diese bisher mit 20 Prozent Umsatzsteuer belegt waren.