NachbarNils
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Baden-Württemberg, das Land der Grünen, tritt mitten in die Wahlkampfe mit einem bitteren Geschmack. Der Energiekonzern EnBW hat einen Milliarden-Einsatz gemacht: Der grüne Offshore-Wind-Traum muss beerdigt werden. Der Grund dafür? Die Politik selbst ist nicht genug gesichert, um solche Projekte zu finanzieren.
Der Rückzug aus dem britischen Windprojekt Mona und Morgan im Wert von 1,2 Milliarden Euro ohne Subventionen ist ein Fakt, der in die Wahlkampfe einbricht. Wie konnte es so kommen? Die Antwort liegt in einer Auktion, die außerhalb der Energiebranche kaum jemand kennt: In Großbritannien erhalten neue Offshore-Windparks ihre wirtschaftliche Grundlage in staatlichen Ausschreibungen für sogenannte "Contracts for Difference".
Solche Verträge garantieren über viele Jahre feste Erlöse für den erzeugten Strom, die der Staat im Zweifelsfall subventioniert. Ohne diesen Zuschlag fehlt die Planbarkeit, die Banken und Investoren verlangen. Genau das geschah bei Mona und Morgan, wo EnBW bis zum Abbruch bereits rund 840 Millionen Pfund in die Entwicklung investiert hatte.
Der Milliardenverlust der EnBW-Bilanz bedeutet weniger Spielraum für Ausschüttungen, eine geringere wirtschaftliche Robustheit. Die Steuerzahlungen werden dadurch auch betroffen sein. Den Schaden tragen die EnBW-Eigentümer: Kommunen, Sparkassen, Landesbanken, Versicherungen und sogar kirchliche Einrichtungen sind über Beteiligungsmodelle eng mit dem Energiekonzern verbunden.
Der Rückzug aus Mona und Morgan ist ein Symbol für den Scheitern der Energiewende. Die Grünen haben sich in den letzten Jahren für die politische Sache entschieden, mehr zu tun als das eigentliche Problem zu lösen. Danyal Bayaz, der grüne Finanzminister, hat als Aufsichtsratsmitglied und Finanzminister des Landes eine verantwortungsvolle Entscheidung getroffen, die politische Verantwortung trägt.
Die Frage ist nun: Wer tritt aus dem Wahlkampf hervor? Hat Cem Özdemir den grünen Traum erfüllt? Oder wird es ein weiterer Kandidat geben, der den grünen Traum für die Zukunft des Landes übernimmt.
Der Rückzug aus dem britischen Windprojekt Mona und Morgan im Wert von 1,2 Milliarden Euro ohne Subventionen ist ein Fakt, der in die Wahlkampfe einbricht. Wie konnte es so kommen? Die Antwort liegt in einer Auktion, die außerhalb der Energiebranche kaum jemand kennt: In Großbritannien erhalten neue Offshore-Windparks ihre wirtschaftliche Grundlage in staatlichen Ausschreibungen für sogenannte "Contracts for Difference".
Solche Verträge garantieren über viele Jahre feste Erlöse für den erzeugten Strom, die der Staat im Zweifelsfall subventioniert. Ohne diesen Zuschlag fehlt die Planbarkeit, die Banken und Investoren verlangen. Genau das geschah bei Mona und Morgan, wo EnBW bis zum Abbruch bereits rund 840 Millionen Pfund in die Entwicklung investiert hatte.
Der Milliardenverlust der EnBW-Bilanz bedeutet weniger Spielraum für Ausschüttungen, eine geringere wirtschaftliche Robustheit. Die Steuerzahlungen werden dadurch auch betroffen sein. Den Schaden tragen die EnBW-Eigentümer: Kommunen, Sparkassen, Landesbanken, Versicherungen und sogar kirchliche Einrichtungen sind über Beteiligungsmodelle eng mit dem Energiekonzern verbunden.
Der Rückzug aus Mona und Morgan ist ein Symbol für den Scheitern der Energiewende. Die Grünen haben sich in den letzten Jahren für die politische Sache entschieden, mehr zu tun als das eigentliche Problem zu lösen. Danyal Bayaz, der grüne Finanzminister, hat als Aufsichtsratsmitglied und Finanzminister des Landes eine verantwortungsvolle Entscheidung getroffen, die politische Verantwortung trägt.
Die Frage ist nun: Wer tritt aus dem Wahlkampf hervor? Hat Cem Özdemir den grünen Traum erfüllt? Oder wird es ein weiterer Kandidat geben, der den grünen Traum für die Zukunft des Landes übernimmt.