Tierführerschein soll vorbeugend wirken, aber Politik ist noch weich
Der Deutsche Tierschutzbund schätzt, dass ein Hund über seine gesamte Lebensspanne etwa 20.000 Euro kostet. Bei Unfällen oder Operationen können schnell Tausende hinzukommen. Deshalb wäre es wichtig, vorher genaue Informationen zu haben. "Manche Halter werden darüber aufgeklärt, dass ihr Tier massive Gesundheitsprobleme hat oder falsch ernährt ist", sagt Veterinär Reiner Cermak. Oft wären dann Tiere ins Tierheim gebracht.
"Es gibt ja auch alkoholisierte Autofahrer, obwohl jeder weiß, dass man nicht trinken darf", sagt der Tierarzt. Aber vielleicht könne man die Zahl der Fälle reduzieren, indem fehlendes Wissen vermittelt wird. Ursache vieler Tierschutzverstöße sei schlicht mangelnde Sachkunde.
Ein "Tierführerschein" wäre eine Kombination aus theoretischen und praktischen Inhalten, teilweise auch digital vermittelt. Doch was die Details betrifft, gingen die Meinungen in der Tierärzteschaft noch weit auseinander. Einigkeit bestehe darüber, dass die Schulung freiwillig und nicht verpflichtend sein sollte.
Eine mögliche Kombination aus theoretischen und praktischen Inhalten könnte auch einen digitalen Aspekt haben. "Sich im Nachhinein zu kümmern, wenn Halter überfordert sind, ist um ein Vielfaches teurer und aufwendiger", beklagt Cermak. "Riesenprozess, Verwaltungskosten, Gerichtskosten - anstatt das im Vorfeld zu verhindern."
In Österreich ist man diese Schritte bereits gegangen: Seit Anfang dieses Jahres ist hier der Hundeführerschein für alle Halter Pflicht.
Der Deutsche Tierschutzbund schätzt, dass ein Hund über seine gesamte Lebensspanne etwa 20.000 Euro kostet. Bei Unfällen oder Operationen können schnell Tausende hinzukommen. Deshalb wäre es wichtig, vorher genaue Informationen zu haben. "Manche Halter werden darüber aufgeklärt, dass ihr Tier massive Gesundheitsprobleme hat oder falsch ernährt ist", sagt Veterinär Reiner Cermak. Oft wären dann Tiere ins Tierheim gebracht.
"Es gibt ja auch alkoholisierte Autofahrer, obwohl jeder weiß, dass man nicht trinken darf", sagt der Tierarzt. Aber vielleicht könne man die Zahl der Fälle reduzieren, indem fehlendes Wissen vermittelt wird. Ursache vieler Tierschutzverstöße sei schlicht mangelnde Sachkunde.
Ein "Tierführerschein" wäre eine Kombination aus theoretischen und praktischen Inhalten, teilweise auch digital vermittelt. Doch was die Details betrifft, gingen die Meinungen in der Tierärzteschaft noch weit auseinander. Einigkeit bestehe darüber, dass die Schulung freiwillig und nicht verpflichtend sein sollte.
Eine mögliche Kombination aus theoretischen und praktischen Inhalten könnte auch einen digitalen Aspekt haben. "Sich im Nachhinein zu kümmern, wenn Halter überfordert sind, ist um ein Vielfaches teurer und aufwendiger", beklagt Cermak. "Riesenprozess, Verwaltungskosten, Gerichtskosten - anstatt das im Vorfeld zu verhindern."
In Österreich ist man diese Schritte bereits gegangen: Seit Anfang dieses Jahres ist hier der Hundeführerschein für alle Halter Pflicht.