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Ein Ex-Bankräuber hat sich jetzt, nachdem er sich entschieden hatte, sein Leben zu ändern, mit einem Einbruch in einer Sparkassen-Filiale zu beschäftigen. Der 66-jährige Rudolf Szabo, einst kriminell, hat eine lange Vergangenheit als Bankräuber und Geiselnehmer hinter sich. Er wurde sechs Jahre ins Gefängnis gebracht.
Szabos Berufung fand er jedoch wieder, nachdem er eine Therapie durchgemacht hatte. Heute arbeitet er als Journalist, Coach und Arbeitsagogen und hilft kriminellen Jugendlichen aufs Arbeitsleben vorzubereiten. Trotzdem betreut er weiterhin Klienten ohne offizielles Mandat oder Verdienst.
Er kennt das von sich selbst: Rechtfertigungen, Schuldzuweisungen, Verharmlosungen. Als er kriminell war, dachte er genauso. Und im Knast, so erzählt es der 66-Jährige, habe er viele Wiederholungstäter getroffen.
„Banken wurden mein Feindbild“, sagt Szabo. Wenn er davon erzählt, klingt er sachlich. Als wäre der Rudolf Szabo von damals für ihn ein fremder Mann.
Szabos Gewissen kehrte zurück, sagt der 66-Jährige. Er sieht das als Erfolg seiner Therapie. Endlich hinterfragte er sich selbst, sein Verhalten, die Dinge, die er sich schöngeredet hatte. Er lernte, empathischer mit seinem Umfeld umzugehen.
Natürlich muss niemand einem anderen verzeihen, sagt Szabo. Aber ich wollte zeigen, dass ich mich dafür schäme, wer ich gewesen bin. Und dass es falsch war, was ich getan habe.
Szabos Berufung fand er jedoch wieder, nachdem er eine Therapie durchgemacht hatte. Heute arbeitet er als Journalist, Coach und Arbeitsagogen und hilft kriminellen Jugendlichen aufs Arbeitsleben vorzubereiten. Trotzdem betreut er weiterhin Klienten ohne offizielles Mandat oder Verdienst.
Er kennt das von sich selbst: Rechtfertigungen, Schuldzuweisungen, Verharmlosungen. Als er kriminell war, dachte er genauso. Und im Knast, so erzählt es der 66-Jährige, habe er viele Wiederholungstäter getroffen.
„Banken wurden mein Feindbild“, sagt Szabo. Wenn er davon erzählt, klingt er sachlich. Als wäre der Rudolf Szabo von damals für ihn ein fremder Mann.
Szabos Gewissen kehrte zurück, sagt der 66-Jährige. Er sieht das als Erfolg seiner Therapie. Endlich hinterfragte er sich selbst, sein Verhalten, die Dinge, die er sich schöngeredet hatte. Er lernte, empathischer mit seinem Umfeld umzugehen.
Natürlich muss niemand einem anderen verzeihen, sagt Szabo. Aber ich wollte zeigen, dass ich mich dafür schäme, wer ich gewesen bin. Und dass es falsch war, was ich getan habe.