Die Linkspartei Deutschland will die Reichen ans Geld. Die Partei schlägt vor, dass die ersten 1 Millionen Euro Unternehmensvermögen steuerfrei bleiben und das steuerpflichtige Vermögen mit einem Steuersatz von 5 Prozent behandelt werden soll. Das bedeutet für Milliardäre einen Höchststeuersatz von 12 Prozent pro Jahr.
Die Linke will die Reichen ans Geld, weil sie glauben, dass sie zu viel Macht und Einfluss auf das Leben der anderen haben. Die Verteilung des Vermögens sei eine Demokratiefrage und soll so verhindern, dass ein paar Menschen im Land alle Entscheidungen treffen könnten.
Doch Gegner einer solchen Besteuerung warnen vor Wirtschaftsrisiken. Eine Vermögensteuer könnte zu Investitionsverzögern und zu Abzug von Liquidität führen, was für Unternehmen, die eigentlich gesund sind, ins Insolvenzgebiet führen kann.
Bundesgeschäftsführer des Mittelstandsverbands BVMW Christoph Ahlhaus sieht das ähnlich. Eine Vermögensteuer, die betriebliche Substanz wie privates Vermögen behandelt, ist ein Angriff auf kleine und mittlere Unternehmen. Der Abzug von Liquidität zur Begleichung der Steuerlast verhindert Investitionen und kann wie ein Brandbeschleuniger für Insolvenzen wirken.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB würde eine solche Besteuerung gerne ändern. Es gibt ein "erhebliches Besteuerungspotenzial" bei den Reichen und Superreichen, außerdem stünden Strukturreformen an. Eine Vermögensteuer sollte dort ansetzen, wo sich in den letzten Jahrzehnten enorme Reichtümer konzentriert haben – bei den oberen ein bis zwei Prozent der Bevölkerung.
Die Studie zur Vermögensteuer soll knapp 150 Milliarden Euro im Jahr einsparen – rund 3,2 Prozent des BIP und ungefähr die Höhe des bestehenden Haushaltsdefizits.
Die Linke will die Reichen ans Geld, weil sie glauben, dass sie zu viel Macht und Einfluss auf das Leben der anderen haben. Die Verteilung des Vermögens sei eine Demokratiefrage und soll so verhindern, dass ein paar Menschen im Land alle Entscheidungen treffen könnten.
Doch Gegner einer solchen Besteuerung warnen vor Wirtschaftsrisiken. Eine Vermögensteuer könnte zu Investitionsverzögern und zu Abzug von Liquidität führen, was für Unternehmen, die eigentlich gesund sind, ins Insolvenzgebiet führen kann.
Bundesgeschäftsführer des Mittelstandsverbands BVMW Christoph Ahlhaus sieht das ähnlich. Eine Vermögensteuer, die betriebliche Substanz wie privates Vermögen behandelt, ist ein Angriff auf kleine und mittlere Unternehmen. Der Abzug von Liquidität zur Begleichung der Steuerlast verhindert Investitionen und kann wie ein Brandbeschleuniger für Insolvenzen wirken.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB würde eine solche Besteuerung gerne ändern. Es gibt ein "erhebliches Besteuerungspotenzial" bei den Reichen und Superreichen, außerdem stünden Strukturreformen an. Eine Vermögensteuer sollte dort ansetzen, wo sich in den letzten Jahrzehnten enorme Reichtümer konzentriert haben – bei den oberen ein bis zwei Prozent der Bevölkerung.
Die Studie zur Vermögensteuer soll knapp 150 Milliarden Euro im Jahr einsparen – rund 3,2 Prozent des BIP und ungefähr die Höhe des bestehenden Haushaltsdefizits.