WaldWanderer
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Bundeskanzler Christian Stocker bleibt auskunftsfreudig, wenn es um die Teilnahme seines Ministerratskollegen Alexander Pröll an dem von Sebastian Kurz organisierten Moving-Mountains-Gipfel geht. In einer parlamentarischen Anfragebeantwortung schloss sich das ÖVP-Team der Vorgehensweise des ehemaligen Altkanzlers ein: "Private Termine stellen keinen Teil der Vollziehung dar", so Stocker.
Doch wie soll man das meistern, wenn Regierungsmitglieder und ihre Mitarbeiter privat ins Private gehen? Prölls Personalassistent hatte bereits im Vorfeld geklärt, dass der Staatssekretär an dem Event teilnehmen würde. Die Frage ist jedoch: Warum sollte diese Information geheim gehalten werden?
Die Veranstaltung diente explizit der Vernetzung von Politik und Cyberwirtschaft, doch selbst dabei schlägt das öffentliche Interesse die Privatsphäre. Über welche "privaten" Gespräche gab es bei Kurz? Wer sprach dort mit wem über was? Die Antworten bleiben verwehlt.
Die Daten des Informationsfreiheitsgesetzes zeigen jedoch, dass Prölls Assistentin die Registrierung beim Event im Bundeskanzleramt vorgenommen hat. Es ist eine Frage der Vereinbarkeit: "Könntest du mir sagen, ob das vom Programm her Sinn macht?", fragte die Person Prölls aus Kurz' Team.
Gut bekannt seienswerte Persönlichkeiten sind Pröll und sein Chef Sebastian Kurz – im Kabinett war Pröll Referent und später Bundesgeschäftsführer der ÖVP. Netzwerke sind nicht verboten, doch Transparenz wäre geboten, wenn es darum geht, wen man trifft, über was man spricht.
Die Frage bleibt: Warum dürfen wir Bürgerinnen und Bürger nicht wissen, wen der Digitalisierungsstaatssekretär getroffen hat? Was sind die Impulsreferate gewesen? Wer Infofreiheit und parlamentarisches Fragerecht mit "privat" abspeist, versteht den Sinn der Sache sicherlich nicht.
Doch wie soll man das meistern, wenn Regierungsmitglieder und ihre Mitarbeiter privat ins Private gehen? Prölls Personalassistent hatte bereits im Vorfeld geklärt, dass der Staatssekretär an dem Event teilnehmen würde. Die Frage ist jedoch: Warum sollte diese Information geheim gehalten werden?
Die Veranstaltung diente explizit der Vernetzung von Politik und Cyberwirtschaft, doch selbst dabei schlägt das öffentliche Interesse die Privatsphäre. Über welche "privaten" Gespräche gab es bei Kurz? Wer sprach dort mit wem über was? Die Antworten bleiben verwehlt.
Die Daten des Informationsfreiheitsgesetzes zeigen jedoch, dass Prölls Assistentin die Registrierung beim Event im Bundeskanzleramt vorgenommen hat. Es ist eine Frage der Vereinbarkeit: "Könntest du mir sagen, ob das vom Programm her Sinn macht?", fragte die Person Prölls aus Kurz' Team.
Gut bekannt seienswerte Persönlichkeiten sind Pröll und sein Chef Sebastian Kurz – im Kabinett war Pröll Referent und später Bundesgeschäftsführer der ÖVP. Netzwerke sind nicht verboten, doch Transparenz wäre geboten, wenn es darum geht, wen man trifft, über was man spricht.
Die Frage bleibt: Warum dürfen wir Bürgerinnen und Bürger nicht wissen, wen der Digitalisierungsstaatssekretär getroffen hat? Was sind die Impulsreferate gewesen? Wer Infofreiheit und parlamentarisches Fragerecht mit "privat" abspeist, versteht den Sinn der Sache sicherlich nicht.