Der FC Bayern ist sich selbst in die Falle geraten. Im Vertragspoker gegen Dayot Upamecano haben die Münchner Klub-Bosse drei Fehler begangen, die ihre Verhandlungsposition systematisch geschwächt haben.
Zuerst verpassten sie den günstigsten Zeitpunkt für eine Upamecano-Verlängerung. Der FC Bayern entschied sich im Frühjahr 2025 dafür, die Verträge von Alphonso Davies und Jamal Musiala zu Top-Konditionen zu verlängern. Spätestens mit Bekanntwerden dieser Deals war klar, dass sich das Gehaltsgefüge verschoben hatte. Dass Upamecano und sein Management diese Verträge als Referenz heranziehen würden, war absehbar – dennoch reagierten die Bayern erst, als die Spielerseite bereits nachverhandelte.
Dieser erste Fehler ließ das Gespräch laufen, anstatt frühzeitig Klarheit zu schaffen. Der Zeitpunkt für eine Verlängerung zu günstigeren Konditionen wurde damit bewusst oder unbewusst verschenkt. Ein Fehler, der den gesamten weiteren Verlauf geprägt hat.
Ein weiterer Fehler war die Nachbesserung des Angebots mehrfach. Die Bayern besserten das Angebot zu höherem Gehalt, Signing Fee und Ausstiegsklausel an. Was als Entgegenkommen gedacht war, wurde in der Praxis zu einem Signal der Schwäche. Denn jede Nachbesserung bestätigte Upamecanos Berater darin, dass weiteres Zögern belohnt wird.
Das Angebot wurde erst zogen und dann wieder auf den Tisch gelegt, als sich Upamecano persönlich meldete und seinen Verbleibswunsch signalisierte. Dieser dritte Fehler untergrub die eigene Botschaft. Ein zurückgezogenes Angebot verliert seine Wirkung, wenn es faktisch keine Folgen hat.
Der Fall Upamecano zeigt ein Muster, das bei den Vertragsverhandlungen des FC Bayern immer wieder auftritt: Nachgebessern, verlängern und anpassen, häufig spät und unter öffentlichem Druck. Dass es sich der Rekordmeister wirtschaftlich kaum leisten kann, einen weiteren Topspieler ablösefrei zu verlieren, ist Teil des Problems. Genau dieses Wissen verschafft den Spielerparteien zusätzliche Macht.
Doch statt diesem Mechanismus frühzeitig entgegenzuwirken, haben die Bayern ihn selbst verstärkt. Der Vertragspoker um Upamecano ist nicht eskaliert, weil der Spieler gezockt hat, sondern es eskaliert, weil der FC Bayern zu lange zugeschaut, zu oft nachgebessert und zu selten konsequent gehandelt hat.
Zuerst verpassten sie den günstigsten Zeitpunkt für eine Upamecano-Verlängerung. Der FC Bayern entschied sich im Frühjahr 2025 dafür, die Verträge von Alphonso Davies und Jamal Musiala zu Top-Konditionen zu verlängern. Spätestens mit Bekanntwerden dieser Deals war klar, dass sich das Gehaltsgefüge verschoben hatte. Dass Upamecano und sein Management diese Verträge als Referenz heranziehen würden, war absehbar – dennoch reagierten die Bayern erst, als die Spielerseite bereits nachverhandelte.
Dieser erste Fehler ließ das Gespräch laufen, anstatt frühzeitig Klarheit zu schaffen. Der Zeitpunkt für eine Verlängerung zu günstigeren Konditionen wurde damit bewusst oder unbewusst verschenkt. Ein Fehler, der den gesamten weiteren Verlauf geprägt hat.
Ein weiterer Fehler war die Nachbesserung des Angebots mehrfach. Die Bayern besserten das Angebot zu höherem Gehalt, Signing Fee und Ausstiegsklausel an. Was als Entgegenkommen gedacht war, wurde in der Praxis zu einem Signal der Schwäche. Denn jede Nachbesserung bestätigte Upamecanos Berater darin, dass weiteres Zögern belohnt wird.
Das Angebot wurde erst zogen und dann wieder auf den Tisch gelegt, als sich Upamecano persönlich meldete und seinen Verbleibswunsch signalisierte. Dieser dritte Fehler untergrub die eigene Botschaft. Ein zurückgezogenes Angebot verliert seine Wirkung, wenn es faktisch keine Folgen hat.
Der Fall Upamecano zeigt ein Muster, das bei den Vertragsverhandlungen des FC Bayern immer wieder auftritt: Nachgebessern, verlängern und anpassen, häufig spät und unter öffentlichem Druck. Dass es sich der Rekordmeister wirtschaftlich kaum leisten kann, einen weiteren Topspieler ablösefrei zu verlieren, ist Teil des Problems. Genau dieses Wissen verschafft den Spielerparteien zusätzliche Macht.
Doch statt diesem Mechanismus frühzeitig entgegenzuwirken, haben die Bayern ihn selbst verstärkt. Der Vertragspoker um Upamecano ist nicht eskaliert, weil der Spieler gezockt hat, sondern es eskaliert, weil der FC Bayern zu lange zugeschaut, zu oft nachgebessert und zu selten konsequent gehandelt hat.