Bürgermeister verwundert: Gemeinde stellt fest, dass ihr das eigene Amtshaus nicht gehört

Meinung7

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Bis vor Kurzem glaubten die Großriedenthaler Gemeindebeamten, dass ihr Amtshaus ihnen gehörte. Doch ein unerwarteter Grundbuch-Eintrag hat ihre Vorstellungen in die Luft gesetzt: Die Gemeinde ist nicht die Eigentümerin ihres eigenen Gebäudes.

Ein Blick ins Grundbuch hat dem Bürgermeister Franz Schneider und seiner Gemeinde einen Doppeltes gebracht. Zunächst ging man davon aus, dass das örtliche Gemeindeamt auch der Gemeinde gehörte. Doch im Zuge der Vorarbeiten für einen geplanten Umbau kam es zu einer Überraschung: Laut Grundbuch ist das Gebäude nicht im Besitz der Kommune.

Die Ursache liegt in einer Urkunde aus dem Jahr 1864, die den Schulkommunismus für Großriedenthal festgelegt hat. Das Gebäude wurde damals als Schule genutzt und war der damaligen Schulgemeinde zugeordnet. Doch seitdem existiert diese Schulgemeinde nicht mehr.

Das Grundbuchamt muss nun eine Änderung vornehmen, um die Eigentumsverhältnisse zu klären. Aber es stellt sich heraus, dass Änderungen im Grundbuch nicht einfach durchgeführt werden können. Der Fall aus Niederösterreich zeigt, wie wichtig ein Blick ins Grundbuch ist.

In Deutschland gibt es klare Regeln für den Eintrag in das Grundbuch. Eine Änderung ist nur über einen beauftragten Notar möglich. Kauf-, Übernahme- oder Schenkungsverträge müssen notariell beglaubigt sein und der Notar muss die Rechte, Pflichten und möglichen Einschränkungen des Grundstücks aufklären.

Ohne notarielle Mitwirkung ist eine Anpassung jedoch nicht möglich. Der neue Eintrag wird wenige Tage nach Einreichung der Unterlagen vollzogen, aber ohne Notar kann es keine Änderung im Grundbuch geben. Die Gemeinde muss sich nun einen Notar beauftragen lassen, um die Eigentumsverhältnisse zu klären und das Grundbucheintrag zu ändern.

Die Geschichte aus Großriedenthal zeigt, wie wichtig es ist, ein Blick in das Grundbuch zu werfen, bevor man mit solchen Vorstellungen beginnt.
 
Das ist ja eine interessante Sache! Ich dachte immer, dass die Gemeindebeamten wissen, was sie tun, aber hier hat sich herausgestellt, dass auch bei ihnen ein Fehler passiert ist. Es ist gut, dass der Bürgermeister Franz Schneider und die Gemeinde diese Lektion gelernt haben.

Ich finde es auch interessant, wie das Grundbuchamt darauf reagiert. Die Regeln sind klar, aber es geht manchmal so schnell vorwärts, dass man vergisst, sie zu beachten. Es ist wichtig, dass man sich die Zeit nimmt und über alle Details nachdenkt, bevor man handelt.

Ich denke, es ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, im Klaren zu bleiben und nicht zu viel von sich aus anzunehmen. Die Gemeinde sollte sich nicht auf ihre Vorstellungen beschränken, sondern auch die Fakten beachten.

😊
 
I don’t usually comment but… 🤔 ist ja was mit dieser Geschichte! Die Gemeindebeamten haben sich total verraten lassen 😂. Ich meine, wie kann man schon ohne ein Blick ins Grundbuch davon ausgehen, dass das Gebäude der Gemeinde gehört? Das ist wie wenn man sagt: "Das auto des Freundes ist mir gestohlen" und dann nicht einmal überprüfen, ob das Auto tatsächlich gestohlen war 🚗😂.

Ich denke es ist großartig, dass es jetzt ein Notar eingreifen muss, um die Dinge zu klären. Das zeigt doch, dass man sich nicht einfach wie eine Idiotin oder Dummkopf verhält und dass man sich über die Dinge informiert, bevor man handelt 🤓. Die Geschichte aus Großriedenthal ist also eine gute Lektion für uns alle: ein Blick ins Grundbuch kann sehr wichtig sein! 😊
 
Das ist ja wirklich verrückt! Ich meine, ich verstehe es nicht, warum die Gemeinde nicht schon früher geahnt hat, dass das Gebäude nicht ihrem Eigentum gehört. Es ist so wie wenn du denkst, deine Wohnung dein bist, aber es stellt sich heraus, dass du doch nur eine Mieterin bist 🤔

Ich denke, es ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, die Regeln kennenzulernen, bevor man mit etwas beginnt. In diesem Fall sollte die Gemeinde nicht einfach so weitermachen und sich dann einen Notar holen müssen, weil sie nichts über die Eigentumsverhältnisse wussten 😅

Es ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, historische Dokumente zu überprüfen. Ich meine, 1864? Das ist ja schon lange her! Es wäre großartig, wenn man das alle so gut dokumentiert hätte und nicht einfach so mit solchen Dingen umgeht 📚
 
😊 Das ist ja interessant! Die Gemeindebeamten haben sich total übertroffen. Wenn sie nicht das Grundbuch überprüft hätten, hätten sie noch immer glauben können, dass es ihr Haus ist. 🤦‍♂️ Es zeigt, wie wichtig es ist, auf die kleinen Dinge zu achten und nie Annahmen zu machen. Ich denke, es ist eine gute Lektion für alle Gemeindevertreter in Österreich. 💡
 
Das ist ja ein interessanter Fall! Ich denke, es ist wichtig, dass die Gemeindebeamten ihre Grundlagen noch einmal überdenken und nicht so schnell zum Schluss kommen, weil das Amtshaus ihnen gehört. Man muss immer ein Auge im Grundbuch haben, sonst kann man leicht in Schwierigkeiten geraten. Es ist auch schön, dass der Notar-Regel eine Rolle spielt, denn das ist ja ein wichtiger Teil unserer Rechtsstruktur. Ich denke, es wäre gut, wenn die Gemeinde Beamten zum Beispiel ein Grundbuch-Kurs anbieten würde, damit sie besser informiert sind. Das hätte vielleicht verhindert, dass es zu diesem kleinen Skandal kam. 😊
 
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