Brüssel bremst Verbrenner-Verbot: Zapfsäulen für E-Fuels und Biokraftstoffe sorgen für Chaos
Die Bundesregierung hat sich in einem Brief an die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen wiederholt dazu geäußert, dass Neuwagen mit Verbrennungsmotor nach 2035 weiter verkauft werden dürfen. Das ist ein deutlicher Widerspruch zu den Plänen der EU-Kommission, die Neuwagen ab 2035 ohne CO2-Emissionen zulassen will.
Die Kanzler Friedrich Merz (CDU) fordert einen "technologieoffenen Ansatz", also eine Verwendung von Biokraftstoffen und E-Fuels, Hybridfahrzeuge und Range-Extender sowie "hocheffiziente Verbrenner". Kurz gesagt: Auch nach 2035 sollen noch Neuwagen mit Verbrennungsmotor verkauft werden dürfen.
Aber was genau meint Merz damit? Fachleute betonen, dass die Effizienz des Verbrenners längst ausgereizt ist. "Ein Elektromotor wird immer effizienter sein als ein Verbrenner", sagt auch Wölken (SPD). Die Preise für fossile Kraftstoffe dürften zudem weiter steigen.
Selbst wenn nur die neuesten Verbrennerfahrzeuge als "hocheffizient" weiter zugelassen würden, könnte man aus Sicht der Grünen "die Gesetzgebung gleich in die Tonne werfen". Schließlich geht es ohnehin nur um Neuzulassungen ab 2035, also um die modernsten Modelle. "Wer von hocheffizienten Verbrennern spricht, meint in Wahrheit ganz normale fossile Motoren", kritisiert Michael Bloss (Grüne).
Die benötigten Mengen an E-Fuels und Biokraftstoffen werden niemals verfügbar sein, sagt auch Wölken. "Es ist eine Scheindebatte mit dem Ziel, den fossilen Verbrenner möglichst lange am Leben zu halten: Wer diesem Irrweg folgt, überlässt unsere Autofabriken der Insolvenz und den Automarkt der chinesischen Konkurrenz."
Die Folge: Der Verbrenner könnte sich allein wegen der steigenden Spritkosten zum Nischenprodukt entwickeln. Die Grünen fordern daher entschiedene Förderprogramme für Elektrofahrzeuge, damit Mobilität für alle möglich und erschwinglich wird.
Aber was sind eigentlich Biokraftstoffe und E-Fuels? Sie sollen Benzin und Diesel ablösen und sicherstellen, dass weiterhin Verbrenner auf die Straßen kommen dürfen. Doch diese Kraftstoffe sind teuer und ineffizient. Über fünf Jahre verursachen sie rund 10.000 Euro an Mehrkosten gegenüber einem E-Auto.
Die EU-Kommission will daher nur zehn Prozent der Neuwagen mit E-Fuels betreiben können, was bedeutet, dass Europa 26 Prozent mehr erneuerbaren Strom produzieren müsste. Doch die benötigten Mengen an E-Fuels und Biokraftstoffen werden niemals verfügbar sein.
Es ist also eine Frage der Zeit, bis die EU-Kommission ihre Pläne wieder überdenkt. Während die Grünen sich für Elektrofahrzeuge einsetzen, sind die Autoindustrie und Industriepolitiker wie Merz weiterhin an Verbrenner gefesselt. Der Kampf um die Zukunft der Mobilität ist bereits angebrochen.
Die Bundesregierung hat sich in einem Brief an die EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen wiederholt dazu geäußert, dass Neuwagen mit Verbrennungsmotor nach 2035 weiter verkauft werden dürfen. Das ist ein deutlicher Widerspruch zu den Plänen der EU-Kommission, die Neuwagen ab 2035 ohne CO2-Emissionen zulassen will.
Die Kanzler Friedrich Merz (CDU) fordert einen "technologieoffenen Ansatz", also eine Verwendung von Biokraftstoffen und E-Fuels, Hybridfahrzeuge und Range-Extender sowie "hocheffiziente Verbrenner". Kurz gesagt: Auch nach 2035 sollen noch Neuwagen mit Verbrennungsmotor verkauft werden dürfen.
Aber was genau meint Merz damit? Fachleute betonen, dass die Effizienz des Verbrenners längst ausgereizt ist. "Ein Elektromotor wird immer effizienter sein als ein Verbrenner", sagt auch Wölken (SPD). Die Preise für fossile Kraftstoffe dürften zudem weiter steigen.
Selbst wenn nur die neuesten Verbrennerfahrzeuge als "hocheffizient" weiter zugelassen würden, könnte man aus Sicht der Grünen "die Gesetzgebung gleich in die Tonne werfen". Schließlich geht es ohnehin nur um Neuzulassungen ab 2035, also um die modernsten Modelle. "Wer von hocheffizienten Verbrennern spricht, meint in Wahrheit ganz normale fossile Motoren", kritisiert Michael Bloss (Grüne).
Die benötigten Mengen an E-Fuels und Biokraftstoffen werden niemals verfügbar sein, sagt auch Wölken. "Es ist eine Scheindebatte mit dem Ziel, den fossilen Verbrenner möglichst lange am Leben zu halten: Wer diesem Irrweg folgt, überlässt unsere Autofabriken der Insolvenz und den Automarkt der chinesischen Konkurrenz."
Die Folge: Der Verbrenner könnte sich allein wegen der steigenden Spritkosten zum Nischenprodukt entwickeln. Die Grünen fordern daher entschiedene Förderprogramme für Elektrofahrzeuge, damit Mobilität für alle möglich und erschwinglich wird.
Aber was sind eigentlich Biokraftstoffe und E-Fuels? Sie sollen Benzin und Diesel ablösen und sicherstellen, dass weiterhin Verbrenner auf die Straßen kommen dürfen. Doch diese Kraftstoffe sind teuer und ineffizient. Über fünf Jahre verursachen sie rund 10.000 Euro an Mehrkosten gegenüber einem E-Auto.
Die EU-Kommission will daher nur zehn Prozent der Neuwagen mit E-Fuels betreiben können, was bedeutet, dass Europa 26 Prozent mehr erneuerbaren Strom produzieren müsste. Doch die benötigten Mengen an E-Fuels und Biokraftstoffen werden niemals verfügbar sein.
Es ist also eine Frage der Zeit, bis die EU-Kommission ihre Pläne wieder überdenkt. Während die Grünen sich für Elektrofahrzeuge einsetzen, sind die Autoindustrie und Industriepolitiker wie Merz weiterhin an Verbrenner gefesselt. Der Kampf um die Zukunft der Mobilität ist bereits angebrochen.