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Katrin Jarosch verschwand im Januar 1989 vor ihrer Großcousine Sabrina in der Gemeinde Karbow im Osten Mecklenburg-Vorpommerns. Die 13-jährige ist seit 37 Jahren vermisst.
Axel Petermann, Fallanalytiker und ehemaliger Leiter der 1. Mordkommission in Bremen, ist derzeit mit dem Fall beschäftigt. Der Kriminalist hält die verschiedenen Theorien über das Verschwinden der 13-jährigen aufeinander hinzuweisen. Er glaubt, dass es mehr als nur eine Lösung für den Fall gibt.
Ein Gerücht umgeht die Gemeinde. Es gehe darum, dass die Stasi einen geheimen Stützpunkt in Karbow betrieben haben könnte. Petermann hält diese Vermutung jedoch für unrealistisch. "Denn wie hätte eine Jugendliche dem DDR-Überwachungsapparat gefährlich werden können?" Die andere Frage lautet: Warum sollte sie sich, wenn sie noch am Leben ist, nicht bei ihren Angehörigen melden?
Petermann glaubt, dass der Fall nur gelöst werden kann, wenn man die Details überprüft. Seine ersten Schritte umfassen eine private Hundestaffel, die nach Leichen sucht. "Wir hatten auch mal eine private Hundestaffel aus dem Saarland da", so Petermann. Diese Hunde sollen spezialisiert auf Leichen sein.
Ein weiterer Theorielast der Kriminalist ist das Gerücht, dass jemand Katrin getötet und ihre Leiche versteckt hat. Für Petermann wäre - sollte es so gewesen sein - ein Täter aus dem nächsten Umfeld am wahrscheinlichsten. "Ich frage mich, was die Großmutter von ihrer Routine abhielt", sagt er.
Die Staatsanwaltschaft Schwerin möchte die verschiedenen Theorien über Katrins Verschwinden nicht kommentieren.
Der Fall Katrin Jarosch ist tragisch. Denn die meisten Kinder, die in Deutschland verschwinden, tauchen nach kurzer Zeit wieder auf. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) werden hierzulande jährlich im Schnitt 15.800 Kinder als vermisst gemeldet. Der Anteil der Kinder, die wie Katrin länger als ein Jahr verschwunden sind, macht demnach nur drei Prozent aus.
Axel Petermann, Fallanalytiker und ehemaliger Leiter der 1. Mordkommission in Bremen, ist derzeit mit dem Fall beschäftigt. Der Kriminalist hält die verschiedenen Theorien über das Verschwinden der 13-jährigen aufeinander hinzuweisen. Er glaubt, dass es mehr als nur eine Lösung für den Fall gibt.
Ein Gerücht umgeht die Gemeinde. Es gehe darum, dass die Stasi einen geheimen Stützpunkt in Karbow betrieben haben könnte. Petermann hält diese Vermutung jedoch für unrealistisch. "Denn wie hätte eine Jugendliche dem DDR-Überwachungsapparat gefährlich werden können?" Die andere Frage lautet: Warum sollte sie sich, wenn sie noch am Leben ist, nicht bei ihren Angehörigen melden?
Petermann glaubt, dass der Fall nur gelöst werden kann, wenn man die Details überprüft. Seine ersten Schritte umfassen eine private Hundestaffel, die nach Leichen sucht. "Wir hatten auch mal eine private Hundestaffel aus dem Saarland da", so Petermann. Diese Hunde sollen spezialisiert auf Leichen sein.
Ein weiterer Theorielast der Kriminalist ist das Gerücht, dass jemand Katrin getötet und ihre Leiche versteckt hat. Für Petermann wäre - sollte es so gewesen sein - ein Täter aus dem nächsten Umfeld am wahrscheinlichsten. "Ich frage mich, was die Großmutter von ihrer Routine abhielt", sagt er.
Die Staatsanwaltschaft Schwerin möchte die verschiedenen Theorien über Katrins Verschwinden nicht kommentieren.
Der Fall Katrin Jarosch ist tragisch. Denn die meisten Kinder, die in Deutschland verschwinden, tauchen nach kurzer Zeit wieder auf. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) werden hierzulande jährlich im Schnitt 15.800 Kinder als vermisst gemeldet. Der Anteil der Kinder, die wie Katrin länger als ein Jahr verschwunden sind, macht demnach nur drei Prozent aus.