Ein weiterer Schub für die Weltraum-Märchen ist es scheinbar nicht. Blue Origin, das Unternehmen von Amazon-Gründer Jeff Bezos, hat vorerst keine weiteren Weltraumtouristen mehr mit seinem suborbitalen Raumfahrzeug "New Shepard" in den Weltraum geführt. Bis mindestens zwei Jahre wird es keine Kurzflüge mehr geben.
Die Entscheidung kam überraschend, nachdem die Firma seit 2015 regelmäßig mit einer Crew ins All geflogen ist. 98 Menschen waren bisher an diesen Flügen teilgenommen, darunter auch Beteiligte wie die Musikerin Katy Perry und der Schauspieler William Shatner.
Die Kritik an den Weltraum-Kurztrips war von Anfang an groß, insbesondere wegen ihres geringen wissenschaftlichen Nutzens. Die Flüge waren auch umwelt- und klimafreundlich unangemessen. Der Vorwurf, dass es sich um unnötigen Weltraumtourismus für Superreiche handelte, hat nicht nachgelassen.
Es ist jedoch erwähnenswert, dass Blue Origin an dem "Artemis"-Programm der US-Raumfahrtbehörde NASA beteiligt ist. Die Firma soll eine Landefähre zur Verfügung stellen, um Astronautinnen und Astronauten sowie Fracht zum Mond zu bringen. Wenn alles nach Plan läuft, wird die "Blue Moon"-Landfähre erstmals bei der Artemis-5-Mission im Jahr 2029 eingesetzt werden.
Eine Prototypversion von "Blue Moon" soll jedoch bereits in diesem Jahr fliegen, um an einer robotischen Demonstrationsmission zur Mondoberfläche teilzunehmen.
Die Entscheidung kam überraschend, nachdem die Firma seit 2015 regelmäßig mit einer Crew ins All geflogen ist. 98 Menschen waren bisher an diesen Flügen teilgenommen, darunter auch Beteiligte wie die Musikerin Katy Perry und der Schauspieler William Shatner.
Die Kritik an den Weltraum-Kurztrips war von Anfang an groß, insbesondere wegen ihres geringen wissenschaftlichen Nutzens. Die Flüge waren auch umwelt- und klimafreundlich unangemessen. Der Vorwurf, dass es sich um unnötigen Weltraumtourismus für Superreiche handelte, hat nicht nachgelassen.
Es ist jedoch erwähnenswert, dass Blue Origin an dem "Artemis"-Programm der US-Raumfahrtbehörde NASA beteiligt ist. Die Firma soll eine Landefähre zur Verfügung stellen, um Astronautinnen und Astronauten sowie Fracht zum Mond zu bringen. Wenn alles nach Plan läuft, wird die "Blue Moon"-Landfähre erstmals bei der Artemis-5-Mission im Jahr 2029 eingesetzt werden.
Eine Prototypversion von "Blue Moon" soll jedoch bereits in diesem Jahr fliegen, um an einer robotischen Demonstrationsmission zur Mondoberfläche teilzunehmen.