RheinReporter
Well-known member
In der Gastronomie fehlt es nicht an Fleisch, sondern vielmehr daran, von welchem. Ein Teller mit knusprigem Schnitzel, garniert mit Zitronenspalten und frischer Petersilie, ohne Vorstellung darüber, woher das Fleisch kommt? Das ist das Problem.
Die Vorarlberger Rechercheplattform The Marker hat gemeldet, dass das Kalbfleisch für österreichische Schnitzel vorrangig aus den Niederlanden stammt. Die Kälber werden dort ohne Auslauf und ohne Stroh in engen Betonboxen gemästet. Das ist nicht nur ein Problem der Tierwohl, sondern auch eine Frage der Nachhaltigkeit.
Die Vogelgrippe hat in Europa im vergangenen Jahr zu einem Versorgungsengpass geführt und ist ein weiteres Beispiel dafür, wie anfällig unsere industrielle Landwirtschaft ist. Die Legehennen, die die Eier liefern, sind nicht nur gefährdet durch das Virus, sondern auch durch den Ausbau der Legeleistung.
Aber es gibt eine Lösung: Eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie wäre ein sinnvoller Beitrag zum Schutz der heimischen Landwirtschaft. Die Österreicher könnten damit zeigen, dass sie nicht nur von ihren Nachbarn importieren, sondern auch ihre eigene Landwirtschaft unterstützen.
Das ist nicht nur eine Frage der Qualität und des Geschmacks, sondern auch einer Frage der Transparenz. Die Verbraucher sollten wissen, woher die Speisen kommen, bevor sie sich entscheiden, ob sie es wollen oder nicht.
Aber es fehlt an Klarheit und Kompromiss. Die offiziellen Bauernvertreter scheinen sich gegen die Gastro-Lobby in ihrer eigenen Partei zu wehren und liegen sich über den Tisch. Sie müssen realistische Vorstellungen haben, dass man nicht jeden Abend ein Bio-Fleischstück essen kann.
Doch es ist sinnvoll, im Gegenteil dazu zu gehen: Eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Die Verbraucher würden sich bewusster entscheiden, und das würde einen positiven Einfluss auf die heimische Landwirtschaft haben.
Die Vorarlberger Rechercheplattform The Marker hat gemeldet, dass das Kalbfleisch für österreichische Schnitzel vorrangig aus den Niederlanden stammt. Die Kälber werden dort ohne Auslauf und ohne Stroh in engen Betonboxen gemästet. Das ist nicht nur ein Problem der Tierwohl, sondern auch eine Frage der Nachhaltigkeit.
Die Vogelgrippe hat in Europa im vergangenen Jahr zu einem Versorgungsengpass geführt und ist ein weiteres Beispiel dafür, wie anfällig unsere industrielle Landwirtschaft ist. Die Legehennen, die die Eier liefern, sind nicht nur gefährdet durch das Virus, sondern auch durch den Ausbau der Legeleistung.
Aber es gibt eine Lösung: Eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie wäre ein sinnvoller Beitrag zum Schutz der heimischen Landwirtschaft. Die Österreicher könnten damit zeigen, dass sie nicht nur von ihren Nachbarn importieren, sondern auch ihre eigene Landwirtschaft unterstützen.
Das ist nicht nur eine Frage der Qualität und des Geschmacks, sondern auch einer Frage der Transparenz. Die Verbraucher sollten wissen, woher die Speisen kommen, bevor sie sich entscheiden, ob sie es wollen oder nicht.
Aber es fehlt an Klarheit und Kompromiss. Die offiziellen Bauernvertreter scheinen sich gegen die Gastro-Lobby in ihrer eigenen Partei zu wehren und liegen sich über den Tisch. Sie müssen realistische Vorstellungen haben, dass man nicht jeden Abend ein Bio-Fleischstück essen kann.
Doch es ist sinnvoll, im Gegenteil dazu zu gehen: Eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Die Verbraucher würden sich bewusster entscheiden, und das würde einen positiven Einfluss auf die heimische Landwirtschaft haben.