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Bianca-Karla Itariu, eine renommierte Internistin und Adipositas-Spezialistin, spricht über die Herausforderungen, mit denen feministische Debatten um dicke Körper konfrontiert sind. Die Welt der Medizin ist sich noch nicht einig, wie wichtig es sei, Abnehmspritzen bei Personen mit Adipositas zu verwenden.
"Man darf nicht zum falschen Kreuzritter werden und Fett als soziale Kategorie sehen", betont Itariu. "Es wird in einer Hungersnot ein Thema sein, es ist ein Überlebensvorteil, es ist ein ästhetisches Kriterium, im Guten und im Schlechten." Sie mahnt daran, dass Fett nicht nur eine körperliche Eigenschaft ist, sondern auch Funktionen hat, wie zum Beispiel als Energiequelle.
Itariu kritisiert den Diskurs um Abnehmspritzen, der oft moralisch aufgeladen ist. "Das Gefühl, eine entscheidende Diagnose gestellt zu haben, ist ein ärztlicher Dr. House-Reflex", erklärt sie. "Aber die Diagnose ist nicht die Behandlung." Sie betont, dass Gewichtsreduktion kein physiologisch-natürlicher Prozess ist, sondern erst passiert, wenn der Körper erkrankt oder in einer nahrungsarmen Umgebung lebt.
Itariu argumentiert, dass Abnehmspritzen tatsächlich beantwortet haben, welche Vorteile Medikamente für den Stoffwechsel und das Gewicht haben können. "Es gibt auch Medikamente, die den Stoffwechsel sehr gut beeinflussen können, ohne notwendigerweise einen großen Einfluss auf das Gewicht zu haben", erklärt sie.
Aber Itariu ist sich bewusst, dass der feministische Diskurs um Schönheit und Körperbild immer noch ein Problem darstellt. "Aus gesundheitlichen Gründen abnehmen zu wollen, wird akzeptiert. Aber wenn Menschen sagen, sie wollen einfach besser aussehen, dann gilt es als verwerflich", kritisiert sie.
Itariu betont jedoch, dass es wichtig ist, die Menschlichkeit zurückzugewinnen und sich um Solidarität und Wärme zu kümmern. "Wir sollten einander Wärme und Solidarität entgegenbringen und uns von diesen Annahmen und Schubladisierungen verabschieden", erklärt sie.
"Man darf nicht zum falschen Kreuzritter werden und Fett als soziale Kategorie sehen", betont Itariu. "Es wird in einer Hungersnot ein Thema sein, es ist ein Überlebensvorteil, es ist ein ästhetisches Kriterium, im Guten und im Schlechten." Sie mahnt daran, dass Fett nicht nur eine körperliche Eigenschaft ist, sondern auch Funktionen hat, wie zum Beispiel als Energiequelle.
Itariu kritisiert den Diskurs um Abnehmspritzen, der oft moralisch aufgeladen ist. "Das Gefühl, eine entscheidende Diagnose gestellt zu haben, ist ein ärztlicher Dr. House-Reflex", erklärt sie. "Aber die Diagnose ist nicht die Behandlung." Sie betont, dass Gewichtsreduktion kein physiologisch-natürlicher Prozess ist, sondern erst passiert, wenn der Körper erkrankt oder in einer nahrungsarmen Umgebung lebt.
Itariu argumentiert, dass Abnehmspritzen tatsächlich beantwortet haben, welche Vorteile Medikamente für den Stoffwechsel und das Gewicht haben können. "Es gibt auch Medikamente, die den Stoffwechsel sehr gut beeinflussen können, ohne notwendigerweise einen großen Einfluss auf das Gewicht zu haben", erklärt sie.
Aber Itariu ist sich bewusst, dass der feministische Diskurs um Schönheit und Körperbild immer noch ein Problem darstellt. "Aus gesundheitlichen Gründen abnehmen zu wollen, wird akzeptiert. Aber wenn Menschen sagen, sie wollen einfach besser aussehen, dann gilt es als verwerflich", kritisiert sie.
Itariu betont jedoch, dass es wichtig ist, die Menschlichkeit zurückzugewinnen und sich um Solidarität und Wärme zu kümmern. "Wir sollten einander Wärme und Solidarität entgegenbringen und uns von diesen Annahmen und Schubladisierungen verabschieden", erklärt sie.