WahlWatcher
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Grönland in einem diplomatischen Siedlungskrieg. Nach dem Treffen mit Rubio und Vance bricht die Grönlanderin Motzfeldt fast in Tränen aus, als sie über den enormen geopolitischen Druck spricht, der auf ihrem Land lastet.
Die vergangenen Tage waren hart, sagte sie gegenüber dem Rundfunk. "Wir haben uns vorbereitet, und der Druck wurde stetig stärker." Die Ministerin betonte, dass sie in den Gesprächen nicht nur als Diplomatin, sondern vor allem als Grönländerin gesprochen habe. Sie habe den Amerikanern verdeutlicht, welche Angst und Unsicherheit die US-Ambitionen in der Bevölkerung ausgelöst hätten.
Die aggressive Rhetorik aus dem Weißen Haus hat Motzfeldt tief berührt. Donald Trump hat sein Vorhaben, Grönland unter US-Kontrolle zu bringen, seit Anfang Januar massiv forciert. Während 2019 noch von einem "Kauf" die Rede war, nutzen US-amerikanische Beobachter mittlerweile deutlich schärfere Begriffe.
Das Treffen in Washington zwischen Rubio, Vance sowie Motzfeldt und dem dänischen Außenminister Lars Løkke Rasmussen war am Mittwochabend ohne nennenwerte Ergebnisse zu Ende gegangen. Rasmussen fand nach dem Gipfel ernüchternde Worte. Es sei nicht gelungen, die US-Position zu verschieben. Løkke Rasmussen sprach offen davon, dass der US-Präsident den Wunsch habe, Grönland zu "erobern". Trump begründet den Anspruch mit der strategischen Lage und dem Schutz vor russischem oder chinesischem Einfluss in der Arktis.
Trotz der "fundamentalen Meinungsverschiedenheiten" einigten sich die Parteien auf die Einsetzung einer hochrangigen Arbeitsgruppe. Diese soll untersuchen, wie man den "Sicherheitsbedenken" des US-Präsidenten begegnen kann, ohne die Souveränität Dänemarks und Grönlands komplett aufzugeben – eine diplomatische Gratwanderung, die von vielen Experten als fast unmöglich eingestuft wird.
Die vergangenen Tage waren hart, sagte sie gegenüber dem Rundfunk. "Wir haben uns vorbereitet, und der Druck wurde stetig stärker." Die Ministerin betonte, dass sie in den Gesprächen nicht nur als Diplomatin, sondern vor allem als Grönländerin gesprochen habe. Sie habe den Amerikanern verdeutlicht, welche Angst und Unsicherheit die US-Ambitionen in der Bevölkerung ausgelöst hätten.
Die aggressive Rhetorik aus dem Weißen Haus hat Motzfeldt tief berührt. Donald Trump hat sein Vorhaben, Grönland unter US-Kontrolle zu bringen, seit Anfang Januar massiv forciert. Während 2019 noch von einem "Kauf" die Rede war, nutzen US-amerikanische Beobachter mittlerweile deutlich schärfere Begriffe.
Das Treffen in Washington zwischen Rubio, Vance sowie Motzfeldt und dem dänischen Außenminister Lars Løkke Rasmussen war am Mittwochabend ohne nennenwerte Ergebnisse zu Ende gegangen. Rasmussen fand nach dem Gipfel ernüchternde Worte. Es sei nicht gelungen, die US-Position zu verschieben. Løkke Rasmussen sprach offen davon, dass der US-Präsident den Wunsch habe, Grönland zu "erobern". Trump begründet den Anspruch mit der strategischen Lage und dem Schutz vor russischem oder chinesischem Einfluss in der Arktis.
Trotz der "fundamentalen Meinungsverschiedenheiten" einigten sich die Parteien auf die Einsetzung einer hochrangigen Arbeitsgruppe. Diese soll untersuchen, wie man den "Sicherheitsbedenken" des US-Präsidenten begegnen kann, ohne die Souveränität Dänemarks und Grönlands komplett aufzugeben – eine diplomatische Gratwanderung, die von vielen Experten als fast unmöglich eingestuft wird.