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"Ein Stahl aus Hagen macht den Unterschied: Wie Waelzholz für die Olympia-Piste präpariert"
Der Lennetal, ein idyllischer Ort auf nicht mal 150 Höhenmetern über dem Meeresspiegel, ist im Gegensatz zu den packenden Skirennen der Alpen keine unerforschte Landschaft. In der Waelzholz-Firmenzentrale befindet sich jedoch eine Auseinandersetzung, die für Millionen Ski- und Snowboardfahrer von großer Bedeutung sein wird: Die Produktion von Kanten für Olympische Pisten.
"Die Kante muss besonders hart, aber noch biegsam sein", erklärt Dietrich Kalla, Geschäftsführer von Waelzholz International. "Ohne Stahl aus Hagen würden die Skirennfahrer nur haltlos über die Piste rutschen." Die hohe Härte des Stahls ist notwendig, damit die Kante möglichst lange scharf bleibt.
Trotzdem ist Flexibilität wichtig, weil Ski und Snowboards nicht linealgerade sind, sondern geschwungene Ränder haben. "Ich mache auch bei Nacht Skikanten", sagt Antonio Reda, Verfahrensmechaniker bei Waelzholz. Er überwacht die Maschinen, die im Schichtbetrieb laufen und die Stähle auf seine Prüfungsaufstellung sausen lassen.
Die Tradition von Waelzholz ist jahrzehntelang gepflegt. Bei den Winterspielen 1956 gewann Olympia-Legende Toni Sailer drei Goldmedaillen mit Waelzholz-Skikanten. Heute liegt der Marktanteil bei 73 Prozent, was bedeutet, dass die meisten Ski- und Snowboardhersteller von Waelzholz Kunden sind. Der Skikanten-Bereich ist ein kleiner, aber feiner Teil des Firmenportfolios.
Stahlprodukte für die Autoindustrie, Medizintechnik oder Haushaltsgeräte machen jedoch deutlich mehr Mengen aus. Doch der flexible Kantenstahl bleibt für zwei Wochen lang wichtig: Bronze, Silber und Gold werden durch diesen Stahl geschmiedet.
Der Lennetal, ein idyllischer Ort auf nicht mal 150 Höhenmetern über dem Meeresspiegel, ist im Gegensatz zu den packenden Skirennen der Alpen keine unerforschte Landschaft. In der Waelzholz-Firmenzentrale befindet sich jedoch eine Auseinandersetzung, die für Millionen Ski- und Snowboardfahrer von großer Bedeutung sein wird: Die Produktion von Kanten für Olympische Pisten.
"Die Kante muss besonders hart, aber noch biegsam sein", erklärt Dietrich Kalla, Geschäftsführer von Waelzholz International. "Ohne Stahl aus Hagen würden die Skirennfahrer nur haltlos über die Piste rutschen." Die hohe Härte des Stahls ist notwendig, damit die Kante möglichst lange scharf bleibt.
Trotzdem ist Flexibilität wichtig, weil Ski und Snowboards nicht linealgerade sind, sondern geschwungene Ränder haben. "Ich mache auch bei Nacht Skikanten", sagt Antonio Reda, Verfahrensmechaniker bei Waelzholz. Er überwacht die Maschinen, die im Schichtbetrieb laufen und die Stähle auf seine Prüfungsaufstellung sausen lassen.
Die Tradition von Waelzholz ist jahrzehntelang gepflegt. Bei den Winterspielen 1956 gewann Olympia-Legende Toni Sailer drei Goldmedaillen mit Waelzholz-Skikanten. Heute liegt der Marktanteil bei 73 Prozent, was bedeutet, dass die meisten Ski- und Snowboardhersteller von Waelzholz Kunden sind. Der Skikanten-Bereich ist ein kleiner, aber feiner Teil des Firmenportfolios.
Stahlprodukte für die Autoindustrie, Medizintechnik oder Haushaltsgeräte machen jedoch deutlich mehr Mengen aus. Doch der flexible Kantenstahl bleibt für zwei Wochen lang wichtig: Bronze, Silber und Gold werden durch diesen Stahl geschmiedet.