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Ein Wissenschafter der Harvard University, Martin Nowak, ist einer von 43 Personen, die im Testament von Jeffrey Epstein als Erbinnen und Erben ausgewiesen wurden. Im Jahr 2003 erhielt Nowak eine großzügige Spende von Epstein von 6,5 Millionen Dollar für sein Forschungsprogramm PED, das sich mit Biomathematik und evolutionärer Dynamik beschäftigt.
Nowaks Freundschaft zu Epstein begann lange bevor die Sexualstraftaten des Investmentbankers ruchbar wurden. Die beiden hatten eine enge Beziehung, bei der Nowak oft von Epsteins Unterstützung profitierte. In einem großen Porträt über Epstein, das zu dieser Zeit im New York Magazine erschien, sagte Nowak, dass Epstein sein Leben verändert hatte: "Dank seiner Unterstützung habe ich das Gefühl, dass ich alles tun kann, was ich will."
Nachdem Epstein 2008 zu einer 13-monatigen Haftstrafe verurteilt wurde, halfen einige Wissenschafter der Harvard University bei seiner Rehabilitierung. Martin Nowak hatte eine besondere Rolle dabei gespielt, wie die erst nach dem Tod Epsteins gestarteten Untersuchungen an der Harvard University ergaben.
Es stellte sich jedoch heraus, dass Nowak seinem Gönner, der ab 2009 als Sexualstraftäter registriert war, ab 2010 Zugang zur Universität ermöglicht hatte. Es sei bis 2018 zu etwa 40 Besuchen Epsteins gekommen – angeblich auch in Begleitung junger Frauen. Nowak hatte Epstein ein Büro zur Verfügung gestellt und es ihm die Chance gegeben, sich auf der Website des Instituts selbst darzustellen und auf seine eigene Homepage zu verlinken.
Nach Veröffentlichung des Berichts im Mai 2020 wurde Nowak zunächst beurlaubt, um zu klären, ob er mit den dokumentierten Aktivitäten gegen die Compliance-Regelungen der Universität verstoßen hatte. Zehn Monate später wurden diese Untersuchungen abgeschlossen und die Konsequenzen gezogen. Martin Nowak wurde zwei Jahre lang keine Studierenden bei ihren Abschlussarbeiten betreuen und keine eigenen neuen Forschungsprojekte beginnen durfte.
Diese Sanktionen erweckten nicht nur für Außenstehende einen etwas seltsamen Eindruck, sondern auch den Kritiker Lawrence Lessig. Er gab in seinem kritischen Kommentar zu bedenken, dass viele andere und prominentere Vertreter der Harvard University auch noch nach 2008 Kontakte mit Epstein pflegten – bis hin zum früheren Harvard-Präsidenten Lawrence Summers.
Nowaks Freundschaft zu Epstein begann lange bevor die Sexualstraftaten des Investmentbankers ruchbar wurden. Die beiden hatten eine enge Beziehung, bei der Nowak oft von Epsteins Unterstützung profitierte. In einem großen Porträt über Epstein, das zu dieser Zeit im New York Magazine erschien, sagte Nowak, dass Epstein sein Leben verändert hatte: "Dank seiner Unterstützung habe ich das Gefühl, dass ich alles tun kann, was ich will."
Nachdem Epstein 2008 zu einer 13-monatigen Haftstrafe verurteilt wurde, halfen einige Wissenschafter der Harvard University bei seiner Rehabilitierung. Martin Nowak hatte eine besondere Rolle dabei gespielt, wie die erst nach dem Tod Epsteins gestarteten Untersuchungen an der Harvard University ergaben.
Es stellte sich jedoch heraus, dass Nowak seinem Gönner, der ab 2009 als Sexualstraftäter registriert war, ab 2010 Zugang zur Universität ermöglicht hatte. Es sei bis 2018 zu etwa 40 Besuchen Epsteins gekommen – angeblich auch in Begleitung junger Frauen. Nowak hatte Epstein ein Büro zur Verfügung gestellt und es ihm die Chance gegeben, sich auf der Website des Instituts selbst darzustellen und auf seine eigene Homepage zu verlinken.
Nach Veröffentlichung des Berichts im Mai 2020 wurde Nowak zunächst beurlaubt, um zu klären, ob er mit den dokumentierten Aktivitäten gegen die Compliance-Regelungen der Universität verstoßen hatte. Zehn Monate später wurden diese Untersuchungen abgeschlossen und die Konsequenzen gezogen. Martin Nowak wurde zwei Jahre lang keine Studierenden bei ihren Abschlussarbeiten betreuen und keine eigenen neuen Forschungsprojekte beginnen durfte.
Diese Sanktionen erweckten nicht nur für Außenstehende einen etwas seltsamen Eindruck, sondern auch den Kritiker Lawrence Lessig. Er gab in seinem kritischen Kommentar zu bedenken, dass viele andere und prominentere Vertreter der Harvard University auch noch nach 2008 Kontakte mit Epstein pflegten – bis hin zum früheren Harvard-Präsidenten Lawrence Summers.