Aktivrente und Boomer-Soli: Die Zukunft unserer Renten
Das deutsche Rentensystem steht vor einem grossen Umwandel. Die Bundesregierung plant eine Aktivrente, mit der sich Rentnerinnen und Rentner jeden Monat bis zu 2.000 Euro steuerfrei hinzufügen können. Dieser Freibetrag soll direkt bei der Lohnzahlung gelten und würde die Steuern für Rentnerinnen und Rentner senken.
Der Grund für diese Pläne ist jedoch auch ein Problem des deutschen Rentensystems: Immer weniger Beitragszahlerinnen und Beitragszahler müssen für immer mehr Rentnerinnen und Rentner bezahlen. Laut einer Berechnung des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) kamen im Jahr 2022 auf 100 Menschen im erwerbsfähigen Alter knapp 30 über 67 Jahre.
Die Aktivrente soll für diejenigen, die ihre Regelaltersgrenze erreicht haben, eine Möglichkeit bieten, länger zu arbeiten und gleichzeitig mehr Geld zu verdienen. Dies würde jedoch auch bedeuten, dass weniger Rentnerinnen und Rentner von der Steuer profitieren müssen. Die Finanzministerin Lars Klingbeil (SPD) erwartet jährliche Mindereinnahmen in Höhe von 890 Millionen Euro.
Einige Experten fordern einen so genannten "Boomer-Soli", eine Abgabe, bei der Rentner mit hohen Einkünften diejenigen mit weniger Geld unterstützen würden. Dies würde die jüngere Generation entlasten und gleichzeitig die Altersvorsorge stärken.
Die Altersvorsorge in Deutschland steht auf drei Säulen: Die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche Altersversorgung und die private Versorgung. Es ist jedoch nicht ausreichend, sich allein auf die gesetzliche Rente zu verlassen. Diese werde in den kommenden Jahrzehnten langsamer wachsen als die Löhne.
Die Höhe der Pension von Beamtinnen und Beamten spielt eine Rolle: Die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses und die Höhe der Bezüge in den letzten zwei Jahren vor der Pensionierung. Eine maximal mögliche Pension in Höhe von gut 71 Prozent der letzten Bezüge.
Das Rentenniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung liegt derzeit bei 48 Prozent. Das bedeutet, wer 45 Jahre lang mit einem durchschnittlichen Einkommen in die Rentenversicherung eingezahlt hat, bekommt eine Rente in Höhe von 48 Prozent dieses Durchschnittsverdienstes.
Insgesamt ist die Zukunft unserer Renten sehr ungewiss. Die Aktivrente könnte ein wichtiger Schritt darin sein, länger zu arbeiten und gleichzeitig mehr Geld zu verdienen. Aber auch der "Boomer-Soli" und andere Ideen könnten einen Weg zeigen, wie wir unsere Altersvorsorge stärken können.
Das deutsche Rentensystem steht vor einem grossen Umwandel. Die Bundesregierung plant eine Aktivrente, mit der sich Rentnerinnen und Rentner jeden Monat bis zu 2.000 Euro steuerfrei hinzufügen können. Dieser Freibetrag soll direkt bei der Lohnzahlung gelten und würde die Steuern für Rentnerinnen und Rentner senken.
Der Grund für diese Pläne ist jedoch auch ein Problem des deutschen Rentensystems: Immer weniger Beitragszahlerinnen und Beitragszahler müssen für immer mehr Rentnerinnen und Rentner bezahlen. Laut einer Berechnung des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) kamen im Jahr 2022 auf 100 Menschen im erwerbsfähigen Alter knapp 30 über 67 Jahre.
Die Aktivrente soll für diejenigen, die ihre Regelaltersgrenze erreicht haben, eine Möglichkeit bieten, länger zu arbeiten und gleichzeitig mehr Geld zu verdienen. Dies würde jedoch auch bedeuten, dass weniger Rentnerinnen und Rentner von der Steuer profitieren müssen. Die Finanzministerin Lars Klingbeil (SPD) erwartet jährliche Mindereinnahmen in Höhe von 890 Millionen Euro.
Einige Experten fordern einen so genannten "Boomer-Soli", eine Abgabe, bei der Rentner mit hohen Einkünften diejenigen mit weniger Geld unterstützen würden. Dies würde die jüngere Generation entlasten und gleichzeitig die Altersvorsorge stärken.
Die Altersvorsorge in Deutschland steht auf drei Säulen: Die gesetzliche Rentenversicherung, die betriebliche Altersversorgung und die private Versorgung. Es ist jedoch nicht ausreichend, sich allein auf die gesetzliche Rente zu verlassen. Diese werde in den kommenden Jahrzehnten langsamer wachsen als die Löhne.
Die Höhe der Pension von Beamtinnen und Beamten spielt eine Rolle: Die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses und die Höhe der Bezüge in den letzten zwei Jahren vor der Pensionierung. Eine maximal mögliche Pension in Höhe von gut 71 Prozent der letzten Bezüge.
Das Rentenniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung liegt derzeit bei 48 Prozent. Das bedeutet, wer 45 Jahre lang mit einem durchschnittlichen Einkommen in die Rentenversicherung eingezahlt hat, bekommt eine Rente in Höhe von 48 Prozent dieses Durchschnittsverdienstes.
Insgesamt ist die Zukunft unserer Renten sehr ungewiss. Die Aktivrente könnte ein wichtiger Schritt darin sein, länger zu arbeiten und gleichzeitig mehr Geld zu verdienen. Aber auch der "Boomer-Soli" und andere Ideen könnten einen Weg zeigen, wie wir unsere Altersvorsorge stärken können.