Anduril, das Silicon-Valley-Unternehmen, das versucht, die Kriegsführung zu revolutionieren, hat sich erstmals mit der Realität auseinandergesetzt. Der Aufprall ist hart und kratzt an dem Image des 30 Milliarden Dollar Unternehmen.
Ein Experiment, das als Demonstration der Stärke angekündigt wurde, endete am Tag darauf als Aufräumaktion im Morgengrauen. Über ein Dutzend Drohnenboote verweigerten ihre Befehle und schalteten automatisch in den Leerlauf, was sie manövrierunfähig im Wasser ließ.
Das Unternehmen Anduril verantwortete die Autonomie-Software "Lattice", das Herzstück des Rüstungsversorgungsunternehmens. Die Software sollte die Drohnen in der Lage sein, unabhängig von menschlicher Kontrolle zu operieren. Doch es stellte sich heraus, dass diese Software nicht so robust war, wie man dachte.
Die Probleme begannen bereits bei Tests auf privaten Anlagen und verdichteten sich, als die Drohnen in der Ukraine eingesetzt wurden. Einige Systeme zeigten sich anfällig für elektronische Störmaßnahmen (Jamming) durch russische Truppen. Soldaten des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU berichteten, dass ihre "Altius"-Kamikaze-Drohnen abstürzten und ihre Ziele verfehlten.
Im August verursachte ein Test eines Anti-Drohnen-Systems "Anvil" in Oregon einen 22 Hektar großen Brand. Ein Triebwerksschaden durch einen eingesaugten Nagel bei einem Bodentest verzögerte den Erstflug eines unbemannten Kampfjets, der zu dem Unternehmen gehört.
Anduril räumte vor, dass seine Methoden zu Fehlern bei Tests führen können. "Wir erkennen an, dass unser hochgradig iteratives Modell der Technologieentwicklung – schnell bewegen, ständig testen, oft scheitern, unsere Arbeit verfeinern und alles von vorne machen – die Arbeit unserer Kritiker erleichtern kann", sagte das Unternehmen.
Doch auch hier ist die Frage, ob diese Methoden in einer Branche, in der Sicherheit oberste Priorität hat, nicht an ihre Grenzen stößen.
Ein Experiment, das als Demonstration der Stärke angekündigt wurde, endete am Tag darauf als Aufräumaktion im Morgengrauen. Über ein Dutzend Drohnenboote verweigerten ihre Befehle und schalteten automatisch in den Leerlauf, was sie manövrierunfähig im Wasser ließ.
Das Unternehmen Anduril verantwortete die Autonomie-Software "Lattice", das Herzstück des Rüstungsversorgungsunternehmens. Die Software sollte die Drohnen in der Lage sein, unabhängig von menschlicher Kontrolle zu operieren. Doch es stellte sich heraus, dass diese Software nicht so robust war, wie man dachte.
Die Probleme begannen bereits bei Tests auf privaten Anlagen und verdichteten sich, als die Drohnen in der Ukraine eingesetzt wurden. Einige Systeme zeigten sich anfällig für elektronische Störmaßnahmen (Jamming) durch russische Truppen. Soldaten des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU berichteten, dass ihre "Altius"-Kamikaze-Drohnen abstürzten und ihre Ziele verfehlten.
Im August verursachte ein Test eines Anti-Drohnen-Systems "Anvil" in Oregon einen 22 Hektar großen Brand. Ein Triebwerksschaden durch einen eingesaugten Nagel bei einem Bodentest verzögerte den Erstflug eines unbemannten Kampfjets, der zu dem Unternehmen gehört.
Anduril räumte vor, dass seine Methoden zu Fehlern bei Tests führen können. "Wir erkennen an, dass unser hochgradig iteratives Modell der Technologieentwicklung – schnell bewegen, ständig testen, oft scheitern, unsere Arbeit verfeinern und alles von vorne machen – die Arbeit unserer Kritiker erleichtern kann", sagte das Unternehmen.
Doch auch hier ist die Frage, ob diese Methoden in einer Branche, in der Sicherheit oberste Priorität hat, nicht an ihre Grenzen stößen.