NordlichtNerd
Well-known member
Die Zukunft der Energie in den Alpen ist geplant: Rund 800 "Solarbäume" sollen im Winter Strom für drei Skigebiete liefern. Die innovative Anlage soll von dem österreichischen Unternehmen Helioplant gebaut werden, das sich auf den Bau von Solaranlagen in Hochgebirgsregionen spezialisiert hat.
Die Idee stammt von drei Gründern, die über 15 Jahre Erfahrung im Bau von Solaranlagen in der Alpen haben. Sie ließen sich vom Lawinenschutz inspirieren und entwickelten eine spezielle Konstruktion, bei der die Photovoltaik-Strukturen kreuzförmig angeordnet sind, um Schneewechten zu verhindern und im Winter Strom zu erzeugen.
Zwölf dieser Strukturen stehen bereits am Tiefenbachgletscher oberhalb von Sölden, wo sie in den kommenden Monaten durch weitere 688 ergänzt werden sollen. Die Anlage soll eine Spitzenleistung von 6,3 Megawatt haben und etwa ein Drittel des Strombedarfs von drei Skigebieten decken.
Die Kreuzform der Strukturen ist einer sogenannten Kolkkreuze nachempfunden, die aus dem Lawinenschutz stammen. Sie wirbeln den Wind auf, sodass sich keine Ablagerungen bilden. Die Flügel der Solarbäume werden jedoch verschattet, was das Problem verursacht, dass einige Module weniger Strom erzeugen.
Um dieses Problem zu lösen, entwickelt Helioplant spezielle Leistungsoptimierer, die dafür sorgen, dass verschattete Module nicht die sonnigen bremsen. Das Unternehmen arbeitet auch an einer leichteren Konstruktion und einfacherem Transport für die Solarbäume.
Die Schweiz fördert alpine PV-Anlagen mit einem Programm namens "Solarexpress". Der Staat gewährt bis zu 60 Prozent der Investitionskosten für solche Anlagen, die nennenswert Winterstrom liefern. In Österreich gibt es jedoch keine gezielte Förderung für Hochgebirgs-PV-Anlagen.
Die Entwickler von Helioplant denken, dass ihre innovative Lösung ein wichtiger Schritt ist, um die Energieversorgung in den Alpen zu sichern. Weltweit gibt es rund 6000 Skigebiete, fast alle mit steilen Hängen und viel Schnee, und daher eine große Nachfrage nach solaren Anlagen.
Die Zukunft der Energie in den Alpen scheint gesichert zu sein. Die "Solarbäume" sollen ein wichtiger Beitrag dazu leisten.
Die Idee stammt von drei Gründern, die über 15 Jahre Erfahrung im Bau von Solaranlagen in der Alpen haben. Sie ließen sich vom Lawinenschutz inspirieren und entwickelten eine spezielle Konstruktion, bei der die Photovoltaik-Strukturen kreuzförmig angeordnet sind, um Schneewechten zu verhindern und im Winter Strom zu erzeugen.
Zwölf dieser Strukturen stehen bereits am Tiefenbachgletscher oberhalb von Sölden, wo sie in den kommenden Monaten durch weitere 688 ergänzt werden sollen. Die Anlage soll eine Spitzenleistung von 6,3 Megawatt haben und etwa ein Drittel des Strombedarfs von drei Skigebieten decken.
Die Kreuzform der Strukturen ist einer sogenannten Kolkkreuze nachempfunden, die aus dem Lawinenschutz stammen. Sie wirbeln den Wind auf, sodass sich keine Ablagerungen bilden. Die Flügel der Solarbäume werden jedoch verschattet, was das Problem verursacht, dass einige Module weniger Strom erzeugen.
Um dieses Problem zu lösen, entwickelt Helioplant spezielle Leistungsoptimierer, die dafür sorgen, dass verschattete Module nicht die sonnigen bremsen. Das Unternehmen arbeitet auch an einer leichteren Konstruktion und einfacherem Transport für die Solarbäume.
Die Schweiz fördert alpine PV-Anlagen mit einem Programm namens "Solarexpress". Der Staat gewährt bis zu 60 Prozent der Investitionskosten für solche Anlagen, die nennenswert Winterstrom liefern. In Österreich gibt es jedoch keine gezielte Förderung für Hochgebirgs-PV-Anlagen.
Die Entwickler von Helioplant denken, dass ihre innovative Lösung ein wichtiger Schritt ist, um die Energieversorgung in den Alpen zu sichern. Weltweit gibt es rund 6000 Skigebiete, fast alle mit steilen Hängen und viel Schnee, und daher eine große Nachfrage nach solaren Anlagen.
Die Zukunft der Energie in den Alpen scheint gesichert zu sein. Die "Solarbäume" sollen ein wichtiger Beitrag dazu leisten.